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Königsbrunn

20.10.2020

Das war Königsbrunns größte Schnitzeljagd

An den 15 Stationen gab es viel zu entdecken, zum Beispiel dieses Bälle-Mikado, das auch für die Kleinen spielbar war.
Bild: Manuela Bauer

Plus Weil das Familienwochenende nicht stattfinden konnte, plante die Pfarreiengemeinschaft Königsbrunn eine Alternative. Heraus kam die wohl größte Schnitzeljagd der Stadt.

Eigentlich fahren die Familien der katholischen Pfarreiengemeinschaft Königsbrunn im Herbst immer gemeinsam für ein Wochenende weg - doch das war wie so vieles wegen der Corona-Pandemie heuer nicht möglich. Ganz ausfallen lassen wollte das Organisationsteam um Pastoralassistentin Daniela Kaschke das Familienwochenende aber nicht - deshalb hat sie sich zusammen mit den Ehrenamtlichen ein großes Abenteuer für die Heimatstadt einfallen lassen. Heraus kam "Kreuz und Quer": eine Schnitzeljagd durch die Stadt, die Dank digitaler Angebote und Hygieneregeln unbeschwert stattfinden konnte.

Mehr als 50 Familien haben sich am Wochenende an der Schnitzeljagd beteiligt, die nach Einschätzung der Organisatoren damit wohl die größte war, die Königsbrunn bisher gesehen hat. Manche waren sogar den ganzen Tag unterwegs und haben alle 15 Stationen geschafft.

15 Stationen bei der Schnitzeljagd durch Königsbrunn

Kreuz und quer ging es - meist mit dem Fahrrad - durch die Stadt, vom Ilsesee bis zur Nepomukkapelle, von der Ulrichshöhe bis zum Lochbach. An jeder Station gab es ein Plakat mit QR-Code, über den die Teilnehmer auf ihrem Smartphone Punkte sammeln und ein Video ansehen konnten. Dabei erfuhren sie, was an der Station zu tun war.

An jeder Station gab es ein Plakat mit QR-Code, über den die Teilnehmer auf ihrem Smartphone Punkte sammeln und ein Video ansehen konnten. Dabei erfuhren sie, was an der Station zu tun war.
Bild: Manuela Bauer

Die Aufgaben waren abwechslungsreich und lustig für Groß und Klein - und passten natürlich alle zum Motto "Kreuz und Quer": Rund um den Gautschplatz gab es einen riesen Hüpfparcours, auf der Ulrichshöhe Sportübungen "fürs Kreuz". Auf dem Ulrichsplatz entstand den Tag über mit Straßenkreiden ein Riesen-Scrabble, im Obstpark wurden aus Ästen Kreuze gebastelt. Die Familien konnten Riesen-Mikado und Spinnennetz-Klettern spielen, dazu gab es Quiz- und Meditationsstationen.

Für die Schnitzeljagd haben die Organisatoren Videos gedreht und eine Internetseite programmiert

Dutzende Stunden Arbeit hatten die Organisatoren - die meisten davon Ehrenamtliche - in die Vorbereitung gesteckt, hatten Videos gedreht und geschnitten, eine eigene Internetseite programmiert, Plakate gestaltet und Spiele gebaut. Und schließlich betreuten sie am Samstag sieben Stunden lang die Stationen, sodass die Teilnehmer nicht nur Bildschirme sahen, sondern auch "echte" Menschen.

An der Oppenländer-Halle lag ein großes Kreuz aus Birkenstämmen. Hier konnten die Kinder und Erwachsenen ihre Sorgen und Bitten aufschreiben und ans Kreuz nageln. Dieses besondere Kreuz stand dann auch am Sonntag in der Kirche Maria unterm Kreuz, wo sich viele Familien und Gemeindemitglieder zum Abschlussgottesdienst trafen. Und wer digital bleiben wollte, der konnte ihn auch im Livestream verfolgen.

Den Abschlussgottesdienst und die Kreuz-Fotos, die die Teilnehmer auf der Schnitzeljagd gemacht haben, kann man sich hier nochmal ansehen.

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