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Die Bauern im Landkreis Augsburg haben es satt

Kommentar Von Maximilian Czysz
09.12.2020

Plus Die Situation ist ernst: Die Corona-Krise trifft auch die Landwirtschaft. Die Proteste der Bauern waren noch nicht laut genug.

Vielen Landwirten steht das Wasser bis zum Hals. Wieder einmal. Denn die Agrarwirtschaft steckt nicht erst seit der Corona-Pandemie in einer Krise. Doch diesmal ist die Situation dramatischer.

Die Gastronomie ist durch den Lockdown ausgebremst und fällt als Abnehmer für die Landwirtschaft aus. Gleichzeitig wird weniger Fleisch ins Ausland exportiert, nachdem in Deutschland die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen worden ist.

Billige Lebensmittel bedeuten Einbußen für Bauern

Auch den Milchviehhaltern geht es nicht gut. Denn derzeit geben die Discounter ihre Preisvorstellungen nach unten durch. Das heißt: Bei den Landwirten bleibt kaum etwas hängen. Sie beklagen, dass sich der Lebensmittelhandel auf ihre Kosten bereichert.

Vielen Verbrauchern ist kaum bewusst, dass günstige Nahrungsmittel auch Gewinneinbußen für die Landwirte bedeuten. Gleichzeitig sind sie es, die alles dafür tun, dass aus der Corona-Krise keine Lebensmittel-Krise wird. Auch darauf sollten die Landwirte aufmerksam machen, wenn sie auf die Straße gehen und bessere Preise fordern. Mit den jüngsten Protesten haben sie sich zwar Gehör verschafft. Aber der Aufschrei war nicht laut genug und droht wieder zu verhallen.

Lesen Sie dazu auch: Landwirte im Landkreis Augsburg schlagen Corona-Alarm

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