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Lechfeld

08.03.2019

Diese Maßnahme soll die Sicherheit entlang der B17 erhöhen

An der B17 auf Höhe der Ulrichkaserne wird zwischen der Straße und dem Radweg eine Leitplanke errichtet.
Bild: Daniel Weber

Neue Schutzplanken sollen Fußgänger und Radfahrer besser schützen. Wann die Arbeiten abgeschlossen sind und wie viel diese Maßnahme kostet.

Auf den Spuren der autobahnähnlichen B17 sind die Autofahrer teilweise mit Geschwindigkeiten jenseits der 200 unterwegs. Nur fünf bis sechs Meter von der Standspur entfernt geht es deutlich gemächlicher zu – auf dem Fuß- und Radweg, der zum Teil parallel zu der Bundesstraße verläuft. Getrennt sind die Verkehrsteilnehmer nur durch einen Grünstreifen. Dieses Bild hat seit Jahren zwischen dem Gutshof Lechfeld und weiter nördlich, der Anschlussstelle Kleinaitingen, bestand. Doch diese gefährliche Situation ist nun vorbei.

Neue Stahlschutzplanken sollen die Fußgänger und Fahrradfahrer vor dem motorisierten Verkehr schützen, sagt Rainer Burghart, Leiter vom Betriebsdienst des staatlichen Bauamts in Augsburg. „Es besteht für den nichtmotorisierten Verkehr ein Sicherheitsdefizit, wenn ein Fahrzeug von der B17 über den Grünstreifen abkommt. Dem sind wir nun nachgekommen“, sagt Burghart. Die Forderung nach solch einer Sicherung habe es immer wieder gegeben, doch Burghart betont: „Wir sind nur dazu verpflichtet, wenn der Fuß- und Radweg stark frequentiert ist.“ Dies sei zwar weiterhin nicht der Fall, doch nun wollte man sicherheitstechnisch nachbessern, so Burghart.

100.000 Euro für Leitplanken für 2,5 Kilometer

Die Kosten für die Schutzplanken auf einer Länge von 2,5 Kilometern liegen bei 100.000 Euro; diese übernimmt, da es sich um eine Bundesstraße handelt, der Bund. Vor rund einer Woche, am 26. Februar, begannen die Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt auf dem Lechfeld. Am Freitag, 8. März, sollen sie – nachdem es kleinere Probleme mit Leitungen und Kabeln im Erdreich gab – beendet sein.

An der B17 auf Höhe der Ulrichkaserne wird zwischen Straße und Radweg eine Leitplanke errichtet.
Bild: Daniel Weber

Die neuen Schutzplanken bestehen aus Stahl, da diese langlebig und robust sind. Für eine Personengruppe wird es durch diese Maßnahme allerdings „nicht unbedingt einen Sicherheitsgewinn“ geben, sagt Burghart: für Motorradfahrer. Diese könnten bei einem Unfall über die Schutzplanke kippen, unter ihr hindurch rutschen oder an einen der Befestigungspfosten prallen und sich dabei verletzen.

Trotz der neuen Schutzplanken sind derzeit sind nur Teile der Bundesstraße am Fahrbahnrand derart abgegrenzt. Das wird auch so bleiben, sagt Burghart. Es werden aber tendenziell mehr Schutzplanken. Sie werden falls nötig dort nachgerüstet, wo ein vermehrtes Abkommen von der Fahrbahn festgestellt wird.

Lesen Sie hier die Meinung unseres Autors zum Bau der Schutzplanken: Die Leitplanke ist nicht nur für Radfahrer gut

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