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Bobingen

30.11.2017

Ein Lager nicht nur für die Pfarrei

Drei Abteile bekommt das neue Lagerhaus: für den Kindergarten St. Christophorus, für die Pfarrei und für die Kolpingfamilie.
Bild: Anja Fischer

Am Laurentiushaus in Bobingen entsteht mit großer Eigenleistung ein Neubau mit viel Stauraum für Kindergarten, Kirche und die Kolpingfamilie.

Zufrieden sind der Bobinger Kolpingvorstand Josef Bühler und Jürgen Bacher, wenn sie vor dem Rohbau des neuen Lagers hinter dem Laurentiushaus stehen. Fast unauffällig schließt sich der 16 Meter lange und 12 Meter breite Bau den Konturen des großen Saals an. „Wir sind soweit gekommen, wie wir das wollten“, freut sich Josef Bühler. „Wir wollten das Haus vor dem Winter zu haben. Das haben wir geschafft.“

Das Dach aus Sandwich-Paneelen ist drauf, in diesen Tagen kommen noch die Fenster und die Tore. „Und dann können wir beruhigt in die Winterpause gehen“, sagt Bühler. Obwohl, so ruhig könnte diese Pause gar nicht werden. Jürgen Bacher erklärt: „Im Winter wollen wir noch den Treppenaufgang verkleiden und die Elektrikarbeiten erledigen.“ Dann aber solle das Gebäude bis zum Frühjahr Zeit haben, um austrocknen zu können.

Knapp 2.100 Arbeitsstunden hat die Kolpingfamilie bislang an ehrenamtlicher Arbeit investiert, um das Bauvorhaben, von dem Kolping, Pfarrei und der Kindergarten St. Christophorus profitieren, leisten zu können. Was bisher nur auf dem Plan ersichtlich war, zeigt der Rohbau jetzt: Im Erdgeschoss teilt sich der Bau in drei Abschnitt auf: Ein Abteil steht dem Kindergarten für seine Spielsachen zur Verfügung, das andere bekommt die Pfarrei. Im letzten Tor schließlich kann die Kolpingfamilie ihre Sachen unterbringen. Das Obergeschoss teilen sich Pfarrei und Kolping.

70 Helfer waren im Einsatz

Etwa 8,5 Tonnen Stahl, 140 Kubikmeter Beton, 4500 Ziegel und 30,2 Tonnen an Elementdecken wurden bisher verbaut. Rund 70 Helfer in der Altersspanne von 6 bis 66 Jahren waren dazu an den Arbeitstagen, vorwiegend an den Wochenenden, im Einsatz. Josef Bühler freut sich über die Leistungsbereitschaft seiner Mitglieder: „Es war bisher wirklich toll! Wir mussten nie betteln, immer waren genug Leute da, um mitzuhelfen.“

Für die Verpflegung sorgten 24 Kuchenbäckerinnen, dazu kamen 5 Helferinnen, die diverse herzhafte Speisen organisierten. Zum Dank gab es für alle Beteiligten nun eine Hebauf-Feier im kleinen Kreis. Da wurde auf den gelungenen Baufortschritt angestoßen.

Bühler betont: „Wir liegen derzeit sowohl im Zeitplan als auch im Kostenrahmen.“ Darauf habe schon der Architekt des Gebäudes ein Auge.

Spätestens im Frühjahr gehen die Arbeiten weiter: Erst wird innen und außen verputzt, dann müssen die Außenanlagen neu angelegt werden, bevor das Gebäude dann bezugsfertig ist.

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