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Konzert

29.03.2019

Ein musikalisches Vergnügen

Diesmal fand das Frühjahrskonzert im Gräbinger Bürgerhaus statt – nächstes Jahr erklingt es wieder in der dann renovierten Turnhalle Lagerlechfeld Frühjahrskonzert MV Graben.
Bild: Michael Mäusly

In Graben zeigen das Nachwuchsensemble und das Blasorchester ihr Können

Frühjahrszeit ist auch Konzertzeit bei vielen Musikvereinen, so auch in Graben. Im Saal des Bürgerhauses zeigten das Nachwuchsensemble und das Blasorchester unter dem Dirigenten Ewald Brückner, dass Blasmusik auch Musical- oder Filmmelodien ansprechend interpretieren kann. Neben dem musikalischen Vergnügen kamen aber auch Ehrungen nicht zu kurz.

Gleich acht junge Musiker konnte Vorsitzender Meinrad Brugmoser für musikalische Ausdauer und ihr Können auszeichnen (siehe Infokasten). Die Ehrungen nahm Rudi Simacek, stellvertretender Bezirksvorsitzender 13 im Allgäu-Schwäbischen-Musikbund (ASM), zum Anlass, die Aktivitäten und Erfolge des Gräbinger Musikvereins zu loben. Und es gab ein Debüt mit Zukunftsperspektive: Erstmals moderierten Elena Käs und Kathrin König (beide Klarinette) den Part des Jugendensembles. Prompt ließ Brugmoser deutlich anklingen, dass sie diese Aufgabe auch weiterhin wahrnehmen dürfen.

Den Anfang machte das Musikstück „Musikantenmarsch“, laut den Moderatorinnen ein idealer Einstieg für Jugendkapellen in die Marschmusik, eine musikalische Domäne der Kapellen. Über „Hey, Pippi Langstrumpf“ und die weltweit bekannte Melodie des Schmachtsongs „My heart will go on“ (Celine Dion) aus dem Kinoerfolg „Titanic“ (1997) ging es weiter zu Musik aus der Muppet-Show. Der Gute-Laune-Song „Mah Ná-Mah Ná“ ist erst durch die Muppet-Show so richtig bekannt geworden.

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Wer kennt keine Melodien aus dem Klassiker „West Side Story“? Beim Frühjahrskonzert verwöhnte das Blasorchester des Musikvereins Graben die gut 100 Zuhörer mit einem akustischen Blumenstrauß aus Leonhard Bernsteins Melodien des gut 60 Jahre alten Musicals. „Wir hoffen, dass Sie ausreichend mit Getränken versorgt sind. Ansonsten müssen Sie jetzt 13 Minuten warten.“ So kündigten die Moderatorinnen des Blasorchesters, Manuela Hafner (Alt-Saxofon) und Tanja Lupo (Tenor-Sax) den Melodienreigen der Liebesgeschichte im New York der Fünfziger des letzten Jahrtausends an.

Einen besonderen Ohrenschmaus boten die Musiker mit dem „Russian Medley“, einem bunten Reigen russischer Volkslieder. „Moskauer Nächte“ war beispielsweise lange die Erkennungsmelodie von Radio Moskau, „Suliko“ angeblich Stalins Lieblingslied. Wer jetzt an schwermütige russische Weisen denkt, irrt. Denn die gespielten Arrangements klangen fröhlich und frisch.

Eine besondere Ehrung bekam auch Dirigent Brückner. Den Titel „Silence is golden“ benannte das Moderatoren-Duo zu seinen Ehren kurzerhand in „Ratschen is golden“ um, denn „aufgrund erhöhten Redebedarfs während der Proben“ müsse er die Musiker regelmäßig ermahnen. Selbst der weltberühmte Musiker Louis Armstrong war vertreten und dies in Person von Jungmusiker Michael Hartl. Das Publikum honorierte es mit anhaltendem Applaus. Und ein weiterer Jungmusiker kam zu Ehren, denn der 16-jährige Philipp Hammer spielte bei der „Bayrischen Polka“ den Solopart. Neben seinem Vater musiziert der Sohn seit neun Jahren aktiv im Verein.

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