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Langenneufnach

30.07.2019

Ein neuer Supermarkt für Langenneufnach

Auf dieser Grünfläche in Langenneufnach soll bald ein neuer Edeka-Supermarkt errichtet werden.
Bild: Karin Marz

Ein Edeka-Markt will in Langenneufnach an der Hauptstraße nahe des neuen Feuerwehrhauses eröffnen.

Einstimmig genehmigten die Gemeinderäte von Langenneufnach in ihrer jüngsten Sitzung den Bauantrag für den Neubau eines Edeka-Marktes an der Hauptstraße, schräg gegenüber dem Feuerwehrhaus in Langenneufnach. Nachdem das Konzept bereits im Frühjahr vorgestellt wurden, zeigte Bürgermeister Josef Böck nun den eingereichten Plan mit den Außenansichten, der Aufteilung des Gebäudes, den Zufahrten sowie der Parkplatzsituation.

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1200 Quadratmeter zum Einkaufen

Insgesamt entsteht eine Verkaufsfläche von 1200 Quadratmetern und geplant ist zudem die Errichtung eines Backshops im Gebäude. Aufgrund der Hanglage des Grundstückes muss der Parkplatz im Vergleich zur Hauptstraße stark erhöht errichtet werden, und Baumaßnahmen zur Absicherung des Grundstücks sind vorgesehen. Der Eingang des Supermarktes ist auf der Ostseite geplant. Derzeit befindet sich der Bebauungsplan für das Grundstück, auf dem der Supermarkt errichtet wird, noch in der öffentlichen Auslegung.

Ein weiteres Thema der Sitzung war der Neuerlass der Erschließungsbeitragssatzung, da diese an die neueste Rechtsprechung und Gesetzeslage angepasst werden müsse. Böck erläuterte, dass es sich hierbei um redaktionelle Änderungen handelt. Dritter Bürgermeister Franz Wenninger monierte, dass er den Zeitpunkt für diese Änderung im Hinblick auf die geplante Erweiterung des Baugebiets ungünstig findet. Seiner Ansicht entstehe dadurch bei den Anliegern der Eindruck, sie würden nun noch zur Zahlung von Erschließungsbeiträgen herangezogen. Böck erwiderte, dass es sich bei der Änderung der Satzung um die Vorgabe des Landratsamtes handelt. Die Räte stimmten schließlich ohne Gegenstimme diesem Neuerlass zu.

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Risse in der Straße

Mehrausgaben in Höhe von circa 9 000 Euro für die Sanierung der Schwabmünchner Straße genehmigten die Räte ebenso einstimmig. Nachdem an den Einmündungstrichtern in die Rathausstraße sowie in den Hummelweg Risse festgestellt wurden, empfiehlt der Bauausschuss die Deckensanierung dieser beiden Straßenbereiche.

Genauso schnell und ebenso ohne Gegenstimme erfolgte die Abstimmung über die Änderung der Zweckvereinbarung für den gemeinsamen Bauhof aufgrund der Errichtung einer neuen Bauhofhalle in Langenneufnach (wir berichteten).

Abschließend informierte Böck die Räte, dass etliche anerkannte Flüchtlinge, darunter Familien, dringend eine Wohnung in Langenneufnach suchen. Sie alle fühlen sich im Ort wohl und möchten daher in Langenneufnach bleiben, so Böck.

Der Bürgermeister bat schließlich die Räte, sich über den Schutz vor Starkregen Gedanken zu machen. Konkret geht es um die Pflanzung von Grünstreifen am Rande von Ackerflächen durch Landwirte, damit bei Starkregen weniger Schlamm weggespült wird. Hierfür solle mit Landwirten gesprochen werden, da es sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme handelt.

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