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Bilanz

15.01.2020

Feuerwehr rückt auch für Hunde und Pferde aus

Ehrung für 20- und 30-jährige Mitgliedschaft: Claus Fischer, Johann Miesl jun., Kommandant Gerhard Schmidbauer, Stefan Fischer, Julian Egger, Benjamin Negele, Matthias Fischer, Maximilian Schuler, Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister, Bürgermeister Manfred Nerlinger und Vorsitzender Christoph Kastl. Foto: Anja Fischer

Ungewöhnliche Einsätze für die Wehringer Retter, die einen neuen Ehrenvorsitzenden haben

Ein Pferd in der Wertach – dieser Unfall gehörte zu den besonderen Einsätzen, welche die Feuerwehr Wehringen im vergangenen Jahr bewältigen musste. Kommandant Gerhard Schmidbauer berichtete von über 40 Einsätzen. Die meisten seien nach einem ruhigen Start ins Jahr zwischen Mai und Juli angefallen, erklärte er. Immer wieder riefen auch Brandmeldeanlagen die Retter zum Einsatz, meistens handelte es sich um Falschalarmierungen. Auch um drei Fundhunde musste sich die Feuerwehr kümmern – die Besitzer ließen sich jedoch schnell ermitteln, sodass kein Hund ins Tierheim gebracht werden musste. Den größten Brandeinsatz verursachte eine landwirtschaftliche Zugmaschine mit angehängter Ballenpresse, die auf dem Feld völlig ausbrannte. Insgesamt, so Kommandant Schmidbauer, seien für die Einsätze rund 760 Stunden angefallen. Somit sei der Wechsel der Kommandantur damit sehr erfolgreich verlaufen, zog Schmidbauer positiv Bilanz.

Vor allem beim Feuerwehrverein, mit Christoph Kastl ebenfalls unter neuer Führung, war das Jahr umtriebig. Gerade für den technischen Bereich der Wehringer Wehr seien unzählige Stunden aufgewandt worden, summierte Kastl, der das vergangene Jahr ebenfalls unter einem positiven Blickwinkel betrachten wollte. Es laufe gut, sehr gut sogar, betonte er.

Die neue Mannschaft weiß, was sie künftig wieder leisten muss und honorierte deshalb die großen Leistungen vergangener Jahre: der langjährige ehemalige Vorsitzende Franz Holzmann wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt, seine Frau Ursula zum Ehrenmitglied.

Die Feuerwehr blickt neuen Aufgaben in der Zukunft entgegen. So wird künftig zu jedem Einsatz ein Systemtrenner für den Trinkwasserschutz mitfahren, damit bei der Löschwasserentnahme kein verunreinigtes Wasser ins Trinkwassernetz gerät. Der Einsatz mit diesem Werkstück soll im nächsten Jahr noch kräftig geübt werden. Zudem macht sich die Wehr Gedanken über ein neues Fahrzeug, welches das bereits 26-jährige LF16 ablösen soll. Ein Ersatzfahrzeug wird demnächst bei der Gemeinde beantragt und soll in den nächsten Jahren beschafft werden.

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