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05.08.2019

Fördergeld geht nun doch nach Togo

Königsbrunner Brunnenbauer stoppen Projekt in Tansania

Die Organisation „KfBiA – Königsbrunn fördert Brunnenbau in Afrika“ musste ihr geplantes Förderprogramm kurzfristig ändern. Nach der ersten erfolgreichen Brunnenförderung in Togo war geplant, einen Brunnen in Tansania bauen zu lassen. Das Dorf Mahurunga mit ihren 2600 Einwohnern sollte einen Brunnen erhalten, gebaut durch eine örtliche Baufirma und begleitet von den Klosterverantwortlichen der Erzabtei St. Ottilien. Die dafür erforderlichen Mittel standen bei KfBiA bereit, das grüne Licht zum Baubeginn wurde bereits erteilt. Nun ergaben sich kurzfristig Abrechnungs- und Bezahlmodalitäten, die nicht mit dem Förderprozess von KfBiA in Einklang zu bringen waren, teilt der Verein mit. In Absprache mit der Erzabtei St. Ottilien werden in Tansania weitere Klosterstandorte kontaktiert, die den Bedarf an Brunnenbauten melden und zusichern können, dass die Baufirmen als zuverlässig eingestuft werden können. Bis Rückmeldungen aus Tansania kommen, wurde eine Bedarfsmeldung aus Togo aufgegriffen. Das Dorf Kbindi mit ihren 300 Einwohnern liegt neun Kilometer östlich vom Kloster Agbang. Die Dorfbewohner holen bisher ihr Trink- und Brauchwasser aus einem 2,5 Kilometer entfernten Fluss, der für Mensch und Tier Wasser liefert – sofern er nicht gerade ausgetrocknet ist. KfBiA-Vorsitzender Wilfried Hertlen bedauert, dass die Einwohner des Dorfs nun keine Hilfe bekommen, aber: „Wir bleiben unserem Förderprozess treu und können unseren Unterstützern ein klares Signal geben: Die Gelder werden zu 100 Prozent für den Brunnenbau verwendet!“ (AZ)

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