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Funklöcher: Ohne Handy – geht das?

Funklöcher: Ohne Handy – geht das?
Kommentar Von Maximilian Czysz
17.11.2019

Dem Thema lässt sich eigentlich kaum etwas Amüsantes abgewinnen.

In unserer digitalen Welt sind wir auf unser Handy und einen guten Empfang angewiesen. Überall und jederzeit.

Wenn wir unterwegs in ein Funkloch tappen, oder plötzlich der Akku den Geist aufgibt, dann passiert’s: Plötzlich gibt es keine Nachrichten mehr im Sekundentakt. Keine Bilder und Videos. Keine Apps. Ohne Hightech in der Hand fühlen wir uns plötzlich wie in einem anderen Zeitalter.

Damals mussten wir uns im Bus oder in der Bahn auf der Fahrt ins Büro noch mit wildfremden Menschen unterhalten. Nach dem Weg fragen. Einfach so.

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Gelegentlich wurde gemeinsam gelacht. Und klar: Über die Verspätung der Öffentlichen gelästert. Während der Fahrt wurde aus dem Fenster geschaut, die Gedanken schweiften und wurden erst wieder eingefangen, als die Lautsprecherstimme den nächsten Halt durchgab und die andächtige Stille zerschnitt.

Ja damals: Wir mussten uns für den Charme des Ungefähren, für das Zulassen des Zufälligen entscheiden. Mussten draußen erfahren, dass es kalt ist und stürmt. Wir mussten den modrigen Geruch des Herbstlaubs und des ersten Weihnachtsgebäcks riechen. Jetzt klingelt’s.

Hier geht es zum Artikel: Hier sind die dicksten Funklöcher des Augsburger Lands

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