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Bundesregierung stuft mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete ein
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07.08.2020

Gelände betreten verboten!

Um die Lechfeldkaserne gibt es ein Sperrgebiet.
Bild: Daniela Deeg (Archiv)

Gebiet rund um die Lechfeldkaserne ist Sperrgebiet

In den vergangenen Wochen wurden im Sperrgebiet rund um den Fliegerhorst Lechfeld immer wieder Spaziergänger, Sportler und Fahrradfahrer angetroffen, berichtet die Bundeswehr.

Der Standortälteste Lechfeld und Augsburg, Oberstleutnant Matthias Raith, möchte die Bevölkerung an das militärische Sperrgebiet auf dem Standortübungsplatz zwischen der Ulrichkaserne im Norden und Schwabstadl im Süden erinnern.

„Auch außerhalb des Übungsbetriebs kann es durch möglicherweise vorhandene Munition und Munitionsteile zu lebensgefährlichen Verletzungen kommen. Aus diesem Grund ist das unbefugte Betreten oder Befahren des Militärgeländes sowohl auf wie auch abseits der Zufahrtsstraßen für die Zivilbevölkerung streng untersagt“, so Raith. Das Sperrgebiet ist mit zahlreichen Schildern ausgewiesen. Bei Kontrollen des Standortübungsplatzes durch Feldjägerstreifen oder das Standortpersonal werden jedoch immer wieder Verstöße festgestellt. Diese stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die kostenpflichtig angezeigt wird. Oberstleutnant Raith bittet auch die Eltern, ihre Kinder auf das Verbot und die Gefahr für Leib und Leben hinzuweisen.

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07.08.2020

Natürlich darf man auf die Einhaltung der Regeln pochen. Es ist auch korrekt, dass Bundesrecht das Landesrecht bricht, welches nach Artikel 141 der bayerischen Verfassung unter anderem das Recht auf „Genuss der Naturschönheiten und die Erholung in der freien Natur“ regelt.

Eigentlich geht es aber um nichts anderes als ein Miteinander, auch gerade in der heutigen Zeit.
Die BW sollte sich vielleicht mal fragen, ob dieses auf ihr Verbot pochen die Sympathie der Bewohner des Lechfeldes fördert. Von den Bewohnern wird immer wieder Verständnis eingefordert, so darf man doch sicherlich auch mal die andere Seite um Weitsicht bitten.

Ist es überhaupt noch zeitgemäss dieses Gelände in dem aktuellen Umfang zu sperren?
Gerne nehme ich als Beispiel den Zugang zur Lechstaustufe 21 (Pittriching). Warum gestattet man nicht den Erholungssuchenden diese 800 Meter zu nutzen, die am äussersten Rand des Geländes liegen?
Siehe -> https://www.google.de/maps/dir/48.2174219,10.9001282/48.2114344,10.9017462/@48.2138361,10.898236,1140m

Offensichtlich stellt lieber die BW ihre Feldjäger auf, um Erholungssuchende zu massregeln und Sympathien zu verspielen.
Natürlich könnte man auch als Bewohnende des Lechfeldes die Anliegergemeinden auffordern, einen geeigneten Zugang zu schaffen ohne die Umwege über das Zollhaus bzw. Staufestufe 22 Unterbergen nehmen zu müssen. Bedarf es tatsächlich unnützer Ausgaben?

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