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Bau

26.05.2011

Große Augen bestaunen die Kinderkrippe

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Die Kinder der Spatzengruppe aus dem Kindergarten in Schwabmünchen haben die Baustelle der Kinderkrippe St. Michael begutachtet. Zimmermann Albert Maier hat ihnen die Baustelle gezeigt und erklärt, was ein Zimmermann alles macht. Inzwischen steht der Rohbau. Anfang September soll die Krippe eröffnet werden. Fotos: Daniela Deeg

Beim Ortstermin informiert ein Zimmerer die kleinen Nachbarn über den Neubau. Photovoltaikanlage kommt aufs Dach

Schwabmünchen Der Bäcker backt die Semmeln, der Elektriker richtet den Fernseher und die Friseurin schneidet die Haare. Das wissen die Kindergartenkinder von St. Michael in Schwabmünchen, denn sie lernen gerade Berufe kennen. Neuerdings haben sie auch eine Ahnung davon, was ein Zimmermann macht. Einer wie Albert Maier.

Der Rohbau für das Haupthaus steht bereits

Er arbeitet bei der Firma Gebrüder Loy in Eresing und ist in dieser Funktion am Bau der Kinderkrippe St. Michael beteiligt. Bei einer Besichtigung hat er der Spatzengruppe des Kindergartens vor kurzem erklärt, welche Aufgaben bereits abgeschlossen sind und welche noch anstehen: Der Rohbau für das Haupthaus steht bereits, beim Ortstermin wurde gerade das Dach geschlossen, demnächst kommt die Außenfassade dran. „Es verläuft alles nach Plan“, sagt Albert Maier. Darüber freuen sich auch die Kindergartenleiterin Sabina Weber und Stadtpfarrer Klaus Ammich.

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Lange genug mussten die beiden – und vor allen Dingen auch die Eltern – auf den Spatenstich warten. Ursprünglich sollte die Krippe im Januar eröffnet werden, doch daraus wurde nichts. Weil im vergangenen Jahr die Bauwirtschaft heißlief, war der Preis für den Neubau explodiert. Inzwischen sind die Handwerker längst gefunden, das mit 842000 Euro veranschlagte Projekt soll im Juli fertig sein.

Im September können die Null- bis Dreijährigen dann in das Holzhaus mit Passivhausstandard einziehen. Und noch eine umweltfreundliche Maßnahme erhält Einzug in die Kinderkrippe: Auf dem Dach soll eine Photovoltaikanlage entstehen. Dafür hatte sich unter anderem der Architekt Gerhard Birkle starkgemacht. Wenn alles nach Plan läuft, sagt Bürgermeister Lorenz Müller, soll die Anlage bis Ende Juni in Betrieb gehen.

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