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Schulpartnerschaft

01.06.2011

Gymnasium Königsbrunn richtet Blick nach Indien

Die Schüler des W-Seminars in Geografie am Gymnasium Königsbrunn setzen sich seit Monaten intensiv mit verschiedenen Aspekten des vielschichtigen und bevölkerungsreichen Landes auseinander.
Bild: Foto: Andrea Collisi

Indisches Generalkonsulat vermittelt Kontakt zur „de Paul International High School“ im Süden des Subkontinents

Königsbrunn Die Bilder der Ankunft von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi haben gestern viele im Fernsehen gesehen. 15 Elftklässler des Gymnasiums Königsbrunn haben sie sicher besonders aufmerksam verfolgt. Sie befassen sich in ihrem „wissenschaftspropädeutischen Seminar“ – kurz W-Seminar – seit mehreren Monaten mit dem vielschichtigen Land, das mit 1,2 Milliarden Menschen als größte Demokratie der Welt gilt.

Die Idee hat langsam Formen angenommen

Und sie hoffen, vielleicht im kommenden Jahr eine Schulpartnerschaft des Gymnasiums mit einer Schule im Süden des Subkontinents eröffnen zu können. Die Idee hat langsam Formen angenommen, berichtet Schulleiter Werner Liessel, „aus unseren China-Erfahrungen sind wir jetzt realistischer geworden“. Denn seit geraumer Zeit ruhen die Kontakte zur Yaohua High School in der Millionenstadt Tianjing bei Peking. Im April 2007 hatte die Big Band diese Schule besucht, im Sommer gab es einen Gegenbesuch chinesischer Schüler – seitdem hat sich wenig getan.

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Die Kontakte nach Indien liefen von Anfang an über das Konsulat in München. Generalkonsul Anup K. Mudgal brachte im Dezember 2009 dem Gymnasium eine Vielzahl von Büchern über Indien, die im Geografie- und Englischunterricht eingesetzt werden. Mudgal lud die Gymnasiasten auch ein, für ihre Arbeiten die Bibliothek des Konsulats zu nutzen.

„Er schafft es immer, die Schüler für Indien zu begeistern“, berichtet Lehrerin Marietta Weber, die das G-Seminar betreut. Das Konsulat schlug dem Gymnasium dann einige indische Schulen vor, die an einer Partnerschaft interessiert sind. Die Wahl fiel auf die von einem katholischen Orden geleitete „de Paul International Residential School“ in der Stadt Mysore im Bundesstaat Karnataka in Südindien. Mit ihm hat Bayern seit einigen Jahren eine Partnerschaft geschlossen. Deshalb rechnet zweiter Bürgermeister Norbert Schwalber fest damit, dass für erste Kontakte nach Indien Fördergelder der Staatskanzlei zur Verfügung stehen werden.

Beim Sommerempfang im Rathaus am Freitag nächster Woche wollen Konsul Mudgal und Bürgermeister Fröhlich weitere Details zu den Kontakten bekannt geben.

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