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Langenneufnach

03.11.2017

Im Kinderhaus St. Martin wird es eng

Ein Arbeitskreis soll in Langenneufnach ein Zukunftskonzept für eine Erweiterung des Kinderhauses St. Martin erarbeiten.

Erst schien es zu groß, jetzt wird in Langenneufnach schon die Erweiterung erwogen.

Wie sieht die Zukunft des Kinderhauses St. Martin in Langenneufnach aus? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Gemeinderat während der jüngsten Sitzung. Konkret ging es um die Auslastung des Kinderhauses, dessen Plätze fast alle ausgebucht sind. Die Frage ist, ob bei den weiter steigenden Kinderzahlen eine Vergrößerung nötig ist. Kinderhausleiterin Claudia Winkler-Eichinger und Kirchenpfleger Wilhelm Knoll kennen die genauen Zahlen: 125 Kinder besuchen derzeit die Einrichtung. Die Krippen- als auch die Kindergartengruppen sind bis auf den letzten Platz belegt. Drei zusätzliche Plätze konnten nur durch eine Sondergenehmigung geschaffen werden. Und vier weitere Kinder mussten bereits abgewiesen werden und stehen momentan auf einer Warteliste.

Auch die Erweiterung der Hortgruppe wurde sehr gut angenommen, so Winkler-Eichinger. Die Gruppengröße ist mittlerweile auf 46 Kinder gestiegen, 50 mögliche Plätze gibt es. Sieben Kinder aus anderen Gemeinden besuchen sogar die Schule in Langenneufnach, damit sie das Betreuungsangebot des Kinderhauses in Anspruch nehmen können. Bürgermeister Josef Böck freut sich über die gute Auslastung des Hauses und erinnert sich an die Fertigstellung des Neubaus vor acht Jahren: „Damals zeigten viele Leute ihr Unverständnis und meinten, das Gebäude sei zu groß gebaut worden. Mittlerweile platzt unser Kinderhaus aus allen Nähten.“

Vorsorge für Zuzüge

Böck als auch den Räten war während der Sitzung daher klar, dass sich die Gemeinde Gedanken machen müsse, ob und wie eine Erweiterung des Kinderhauses aussehen könne. Gerade im Hinblick auf das neue Baugebiet, das vielleicht sogar erweitert werden kann, sollte sichergestellt werden, dass bauwilligen Familien auch ausreichend Betreuungsplätze für ihre Kinder zur Verfügung stehen, so das Gremium.

Einig waren sich die Räte, dass ein Arbeitskreis mit jeweils fünf Personen aus dem Gemeinderat und aus der Kirchenverwaltung gebildet werden soll mit dem Ziel, ein Konzept für eine Erweiterung zu erarbeiten. Dem Arbeitskreis traten aus dem Gemeinderat Walter Knoll, Wolfgang Knoll, Irene Settele, Gerald Eichinger und Josef Böck bei.

Schnelles Internet für Weiler

Ein weiteres Thema der Sitzung war die Teilnahme am Programm „Höfebonus“ im Rahmen des Breitbandausbaus. Gemäß Regierung von Schwaben könnten Anwesen, die außerhalb des Ortes liegen, auch in den Genuss des Breitbandausbaus kommen. Möglich ist dieses weitere Verfahren, da die Gemeinde derzeit bereits einen Breitbandausbau in verschiedenen Bereichen der Gemeinde bewilligte und auch bereits der Förderbescheid vorliegt. 80 Prozent beträgt die Förderhöhe des Programms „Höfebonus“. Noch nicht ganz einig waren sich die Räte allerdings, ob sich der Ausbau für lediglich fünf Anwesen rechnen würde. Sie gaben daher vorerst nur grünes Licht für die Planungskosten in Höhe von 3800 Euro. Nach Vorliegen der Ergebnisse soll entschieden werden, ob der Breitbandausbau für diese Anwesen überhaupt durchgeführt wird.

Bürgermeister Böck informierte schließlich das Gremium darüber, dass das Mehrzweckfahrzeug für die freiwillige Feuerwehr mittlerweile für 52500 Euro bestellt wurde. Der Kostenanteil der Gemeinde beträgt 37000 Euro.

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