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Brauchtum

02.10.2019

In Langenneufnach herrscht Festzeltstimmung

Viel Spaß hatten nicht nur diese jungen Männern beim Oktoberfest in Langenneufnach.
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Viel Spaß hatten nicht nur diese jungen Männern beim Oktoberfest in Langenneufnach.

Das Oktoberfest des Musikvereins unterhält durch ein abwechslungsreiches Programm. Insgesamt packen 80 freiwillige Helfer mit an, etliche davon spontan

Was auf der Wiesn in München die gute Stimmung ausmacht, das gibt es in Langenneufnach im Festzelt auf dem Bahnhofsgelände. Ein ganzes langes Wochenende lang feierten die Musiker des Musikvereins Langenneufnach und bereiteten ihren Gästen ein Oktoberfest mit allem, was dazugehört: zünftige Musik, leckere Schmankerl und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Vorsitzender Michael Egger zog nach der Veranstaltung ein positives Resümee: „Unser Festzelt war an allen Tagen immer sehr gut besucht. Vor allem am Freitag war kein Platz mehr frei.“ Er schätzt, dass bereits am ersten Festtag mehr als 600 Gäste das Oktoberfest besuchten.

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Freunde treffen, die Festzeltstimmung und das Festbier genießen oder draußen die Angebote des kleinen Vergnügungsparks mit Schiffschaukel, Losbude und Schießstand nutzen, das gefiel den Besuchern. Aber ohne die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Helfer wäre die Veranstaltung nicht durchführbar. „Heuer hatten wir sogar Helfer, die noch kurz vorher spontan ihre Hilfe anboten. Das haben wir natürlich dankend angenommen“, so Egger. Insgesamt packen über 80 Helfer mit an, um den Besuchern ein zünftiges Oktoberfest zu bereiten.

Heuer gab es zudem eine Änderung beim mittlerweile 35. Oktoberfest. Auch wenn es weniger freiwillig war, sondern aus gegebenem Anlass, fand der Festgottesdienst am Sonntag nicht wie sonst üblich in der Kirche, sondern im Festzelt statt. Der Grund hierfür lag an der Sperrung der Kirche St. Martin aufgrund von Bauarbeiten. Pater Anish zelebrierte den Gottesdienst daher am festlich geschmückten Altar auf der Bühne direkt vor der gastgebenden Kapelle, die die Messe mit feierlichen Klängen musikalisch umrahmte.

In Langenneufnach herrscht Festzeltstimmung

Aber auch bereits der Anfang des Oktoberfestwochenendes war schon ziemlich lautstark. Denn die Reischenauer Schützen eröffneten das Fest mit Böllerschützen. Routiniert hatte Bürgermeister Josef Böck das erste Fass Festbier angezapft. Er schaffte es mit zwei Schlägen, bis der erste Gerstensaft floss und er mit den Gästen anstoßen konnte. Für beste Blasmusikunterhaltung sorgte an diesem Abend, der den Betrieben und Vereinen gewidmet war, die Blaskapelle aus Balzhausen. Ein Höhepunkt des Abends war die Verlosung des örtlichen Maibaums. Hier hat es sicherlich nicht den Falschen getroffen. Denn Matthias Brecheisen, der bereits bei den Schnitzarbeiten am Maibaum mithalf, freute sich darüber, dass er das richtige Los gezogen hatte.

Am Samstag heizte die Partyband S.O.S. den Oktoberfestbesuchern dann richtig ein und begeisterte die Gäste, die zu Party- und Stimmungsmusik mitsangen und bis morgens früh um drei Uhr tanzten. Viele standen auf den Bänken und klatschten mit. Egal ob jung oder alt, den Gästen hat es gefallen.

Genauso gut kam bei den Besuchern auch das Programm des Kinderhauses St. Martin aus Langenneufnach am Sonntagnachmittag an. Die jungen Mädchen und Buben tanzten aufgeteilt in vier Gruppen ganz festlich in Dirndl und Lederhosen zu zünftiger Musik und sorgten für zusätzliche Oktoberfeststimmung.

Die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen übernahmen die Mitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes und für das gemütliche Festfinale am Abend sorgte die Musikkapelle aus Schwabegg.

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