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Kinder werden zu Opfern

Kinder werden zu Opfern
Kommentar Von Maximilian Czysz
20.12.2019

Häusliche Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, sie tritt in jeder sozialen Schicht auf. Doch immer öfter sind auch Kinder beteiligt.

Die gute Nachricht: Immer mehr Opfer von Gewalt trauen sich zur Polizei zu gehen. Das beweisen die Zahlen für Häusliche Gewalt im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Norden. Sie sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen.

Für die Polizei ist die Entwicklung übrigens kein Zeichen dafür, dass es mehr Gewalt in Partnerschaften gibt. Denn Gewalt gab es schon immer. Sie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das unabhängig vom kulturellen Hintergrund, dem Alter und der sozialen Schicht auftreten kann.

Laut Anna Kircher von der Beratungsstelle Via in Augsburg gibt es repräsentative Studien, die davon ausgehen, dass in Deutschland rund ein Viertel der Frauen zwischen 16 und 85 Jahren mindestens einmal in ihrem Leben körperliche und/oder sexualisierte Partnerschaftsgewalt erleben. Nicht zu vergessen: Auch Männer werden in einer Beziehung Opfer von Gewalt. Der Großteil sind nach Statistik der Polizei aber Frauen.

Kinder werden zu Opfern

Erschreckend ist, dass seit Jahren bei über einem Drittel der Vorfälle Kinder anwesen sind. Was sie erleben und fühlen begleitet sie oft ein Leben lang. Auch sie sind Opfer geworden – das ist die schlechte Nachricht.

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