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  3. Königsbrunn: Königsbrunner Tafel wieder geöffnet - mit Hilfe des Kinderschutzbunds

Königsbrunn
12.04.2020

Königsbrunner Tafel wieder geöffnet - mit Hilfe des Kinderschutzbunds

Ehrenamtliche Tafelmitarbeiter und die Helfer vom Augsburger Kinderschutzbund arbeiten in Königsbrunn zusammen.
Foto: Claudia Deeney

Nach drei Wochen Pause können bei der Königsbrunner Tafel wieder Lebensmittel ausgegeben werden. Die Verantwortlichen sind erleichtert.

Glückliche Gesichter gab es am Gründonnerstag bei der Königsbrunner Tafel. Und zwar nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei den ehrenamtlichen Helfern. Beide Seiten waren froh, dass der Betrieb nach drei Wochen Pause wieder aufgenommen werden konnte.

Aufgrund der Corona-Krise war die Ausgabe von Lebensmitteln an in Not geratene Bürger ausgefallen, wie Marianne Kowarschick berichtet: „Viele unserer Mitarbeiter gehören altersbedingt zur Risikogruppe und trauen sich beim derzeitigen Stand der Lage nicht, in der Ausgabe mitzuarbeiten.“ Zumal es auch hier wie bei zahlreichen Hilfsorganisationen keinen Mundschutz für Menschen gibt. Gesichtsmasken für die Helfer nähte deshalb die Leiterin der Logistik, Gabriele Bauer, selbst, und von einer ganz anderen Seite bekam Marianne Kowarschick unerwartet Unterstützung.

20 Helfer vom Kinderschutzbund unterstützen die Königsbrunner Tafel

Arabella Göbel, Projektleiterin des Kinderschutzbunds Augsburg, rückte am Donnerstagmorgen mit rund 20 jungen Helferinnen und Helfern an. Sie hatte Kapazitäten frei, weil ihr ursprünglich geplanter Saisonauftakt mit Spielmobil und Spielwagen wegen der Corona-Krise nach hinten verschoben werden musste.

Und so standen die Teams, statt in Augsburger Stadtvierteln soziale Arbeit mit Kindern und Familien zu leisten, mit Mundbedeckungen und Handschuhen versehen der Königsbrunner Tafel zur Verfügung, wie Göbel sagt: „Wir haben überlegt, was können wir Sinnvolles in der Zeit leisten, und waren sehr gespannt auf unser allererstes Mal, bei einer Tafel mitzuarbeiten.“

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Außerdem wurden die beiden Fahrzeuge des Kinderschutzbundes zweckentfremdet und fuhren mit zwei Werksstudenten und den Tafelmitarbeitern die Geschäfte an, um dort die Waren abzuholen.

Marianne Kowarschick ist über den Einsatz des Kinderschutzbundes aus der Nachbarstadt sehr glücklich, denn es war ihr eine Herzensangelegenheit, die Kunden gerade vor Ostern mit Lebensmitteln zu unterstützen.

Von ihrer eigenen Mannschaft fanden sich zudem zehn Mitarbeiter ein, wie beispielsweise Frank Pangritz. Er mache sich schon Gedanken wegen einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus, aber: „Noch wichtiger ist Helfen“, begründet er sein Engagement in der schwierigen Zeit. Und alle müssten sehr darauf achten, liebegewonnene Gewohnheiten wie Hände schütteln abzulegen.

Tafel-Mitarbeiter achten auf die Abstände

Dass sich auch die Kunden und die Helfer nicht zu nahe kommen, hatte Kowarschick schon im Vorfeld im Blick. Die Ausgabe fand bei dem schönen Wetter draußen statt, und zwei bis drei Mitarbeiter achteten darauf, dass genau wie in den Supermärkten die Abstände eingehalten werden und sich keine Menschentrauben bilden.

Auch wurden die Waren von den Helfern in Tüten gepackt an die Kunden übergeben. In normalen Zeiten können die Bezieher sich aussuchen, was sie möchten, das geht aus Sicherheitsgründen derzeit nicht.

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Die ersten Tafelkunden standen beizeiten vor der Ausgabe und warteten geduldig und trugen teilweise ebenfalls Gesichtsmasken. Gerd Elias war gekommen, um Danke zu sagen und Frohe Ostern zu wünschen. Er gehört zum Fahrerteam der Tafel und ist Allergiker. Deshalb ist er nicht aktiv dabei, möchte seinen Kollegen und den helfenden Gästen aber so seinen Respekt zollen.

Diese Donnerstagausgabe verlief auf alle Fälle anders als sonst üblich. Dazu gehörte auch, dass die Kunden ein Geldgeschenk überreicht bekommen. Das sei eine absolute Ausnahme gewesen und wurde durch eine Spende der Kartei der Not (des Leserhilfswerks unserer Zeitung) ermöglicht, so Marianne Kowarschick.

Tafel in Königsbrunn: Erleichterung am Ende des Tages

Am Ende des Tages war sie erleichtert und glücklich, dass alles so gut geklappt hatte. Es gab genügend Ware zu verteilen, auch wenn es bedingt durch die Pause ein bisschen weniger war als sonst üblich. „Es waren aber auch weniger Menschen da, wahrscheinlich weil sich die Wiederaufnahme des Tafelbetriebes noch nicht überall herumgesprochen hat“, erläutert die Leiterin.

Daher werden die zwei Werksstudenten des Kinderschutzbundes Infozettel an die registrierten Kunden verteilen, denn die Zusammenarbeit der beiden Organisationen hat auf Anhieb sehr gut geklappt und wird am kommenden Donnerstag wiederholt.

Und wie fanden die Neulinge ihren ersten Einsatz? Arabella Göbel spricht für ihr Team: „Wunderbar, die glücklichen Gesichter der Menschen haben uns sehr berührt, wir machen gerne noch ein- oder zweimal mit.“

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