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Bundeswehr Lechfeld

15.01.2009

Kommandoübergabe beim Jagdbombergeschwader 32

"Es wird Zeit, dass meine Kinder bayerisch lernen." Mit diesen Worten beendete der neue Kommodore und Standortälteste auf dem Lechfeld, Oberstleutnant Stefan Scheibl, seine Antrittsrede zur Geschwaderübergabe. Von Reinhold Radloff

Von Reinhold Radloff

Lechfeld. "Es wird Zeit, dass meine Kinder bayerisch lernen." Mit diesen Worten beendete der neue Kommodore und Standortälteste auf dem Lechfeld, Oberstleutnant Stefan Scheibl, seine Antrittsrede zur Geschwaderübergabe.

Zuvor betonte er unter anderem: "Ich bin guten Mutes, dass ich mit meinen Fachleuten vor Ort die Aufgaben hier bewältige. Ich freue mich auf drei Jahre auf dem Lechfeld."

Dass schwierige Aufgaben auf den neuen Kommodore des Jagdbombergeschwaders 32 ECR zukommen, das meinte auch zuvor Generalmajor Dieter Naskrent, Kommandeur der 1. Luftwaffendivision, vor 300 geladenen Zuschauern aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens und vor 800 Soldaten. Er bezeichnete die Arbeit des Kommodores als die schönste militärische Verwendung und sprach von bewegenden Momenten, die auch Oberst Burkhard Kollmann in seinen drei Jahren sicherlich hatte. "Er war mit vielen Aufgaben und immer an vorderster Front erheblich gefordert und meisterte seine Arbeit im In- und Ausland mit fachlichem Können, Professionalität und Einsatzwillen." Im gleichen Maße, wie er Kollmann lobte, schenkte er auch Scheibl Vorschusslorbeeren: "Er wird dem Geschwader sicherlich seinen ganz eigenen Stempel aufdrücken."

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Von einer ereignisreichen Zeit sprach Kollmann in seiner Abschiedsrede und von einer ganz besonderen Aufgabe, die ihn geprägt habe, vor allem der Aufenthalt in Afghanistan mit den schwierigen Tätigkeiten und der allgegenwärtigen Bedrohung.

Doch der Oberst wendete sich auch an die Soldaten, zivilen Mitarbeiter und Familien, die alle ihren Beitrag zur Leistungsfähigkeit des Geschwaders geleistet hätten. "Ich bin stolz darauf, Kommodore des Jagdbombergeschwaders gewesen zu sein." Besonders betroffen gemacht habe ihn der Flugunfall in der Schweiz, beeindruckt habe ihn die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Umfeld des Militärs auf dem Lechfeld. "Der Umgang hier war für mich eine Bereicherung."

Auf die Kommandoübergabe in einer Flugzeughalle folgte ein lockerer Empfang in der Turnhalle der Schwabstadlkaserne. Erstmals begrüßte ein Kommodore mit Tochter auf dem Arm die Honoratioren, was allgemein als Zeichen für einen ganz anderen Wind auf dem Lechfeld angesehen wurde. Freundlich verabschiedet wurde Oberst Kollmann mit verbindlichen Worten und netten Geschenken.

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