Newsticker
RKI meldet 9727 Corona-Neuinfektionen und 65 Todesfälle
  1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Kurs: Asterix und die Haifische

Kurs
19.08.2020

Asterix und die Haifische

Lustige Tiere aus Ton fertigen die Teilnehmer des Ferienkurses.
Foto: Anderson

Im Ferienprogramm der Kinderkunstschule des Kunstvereins entstehen aus Ton fantasievolle Figuren

Haifische mit ihren vielen scharfen Zähnen scheinen bei jungen Künstlern gerade sehr beliebt zu sein. Aber auch andere Tiere werden mit viel Einfallsreichtum von den Teilnehmern des Ferienkurses im Unteren Schlösschen gestaltet: Mariam arbeitet an einem Huhn, Tobias an einer Schlange, die sich zu einem Gefäß windet. „Da sollen später meine Stifte reinkommen“, plant er. Mit viel Eifer sind die Kinder bei der Sache und sind sichtlich stolz auf ihre Werke. Die Augsburger Bildhauerin und Grafikerin Brigitte Steininger, die den Kurs leitet, ist jedes Mal wieder erstaunt, was in den drei Tagen alles entsteht: „Angekündigt war der Kurs mit ,Lustiger Zwerg und kleiner Drache‘, aber die Kinder sind ihren eigenen Vorstellungen gefolgt, haben das gemacht, was sie momentan am meisten fasziniert, viele verschiedene Tiere“, sagt die erfahrene Kursleiterin. Ein Zwerg ist allerdings doch dabei: Mia zeigt voller Stolz den Asterix, den sie gemacht hat. War das sehr schwer? „Ja, er stand erst nicht richtig.“ Aber Brigitte Steininger wusste natürlich, woran es lag – er brauchte mehr Standfläche und bekam Stiefel angezogen. Zu Asterix passt der kleine Hund, den Tobias vor der Schlange gemacht hat. „Das ist Idefix“ sagt Mias Tischnachbar Moritz, der Fan der Comic-Reihe ist. Allerdings hat er in diesem Kurs einen Haifisch gemacht. Und gerade arbeitet er noch an einem Kugelfisch. Die Form des Fisches ist schon fertig, nur die Stacheln fehlen noch. Manchmal, wenn etwas nicht so klappt, wie es sich die jungen Künstler vorgestellt haben, ist Brigitte Steininger zur Stelle und gibt Tipps. „Die Basis der Plastik muss ganz stabil sein, die Feinheiten kommen später“, erklärt sie die Reihenfolge, wie mit Ton gearbeitet werden muss. Dazu gehört ganz am Anfang eine Vorzeichnung, die den jungen Teilnehmern hilft, die charakteristische Form des Tieres zu erfassen. Eine lustige Ziege, die später zu Hause als Zaunhocker den Garten zieren wird, ist ebenfalls unter den zahlreichen fantasievollen Tieren, die in den drei Tagen entstanden sind. Noch zeigen sie alle die graue Farbe des rohen Tons. Brigitte Steininger: „Natürlich werden sie am Ende bunt. Sie werden jetzt eine Woche getrocknet, dann gebrannt und bunt glasiert.“

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Die Diskussion ist geschlossen.