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Klosterlechfeld

03.12.2019

Lebendige Krippe ist der Hingucker in Klosterlechfeld

Die lebendige Krippe mit Claus Riedl und Julia Geschwindner und den Tieren war die besondere Attraktion.
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Die lebendige Krippe mit Claus Riedl und Julia Geschwindner und den Tieren war die besondere Attraktion.
Bild: Hieronymus Schneider

Auf dem Adventsmarkt in Klosterlechfeld gibt es dieses Jahr zwei Neuheiten. Eine Oase der Ruhe ist die Krippenausstellung mit 40 großen Unikaten.

War es im Vorjahr noch die Ziehung der Gewinner aus der Jubiläumslotterie „Klosterlechfeld sozial“ als i-Tüpfelchen des Adventsmarkts, so gab es diesmal zwei andere Neuheiten bei der 26. Auflage „am schönsten Platz Schwabens“, wie Bürgermeister Rudolf Schneider bei der Eröffnung sagte. Zusammen mit den Pfarrern Thomas Demel und Leander Sünkel begrüßte der Bürgermeister bei trockenem Winterwetter mit ganz vereinzelten Schneeflocken die zahlreichen Besucher vor der Wallfahrtskirche auf dem Franziskanerplatz.

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Eine der beiden Neuheiten befand sich gleich neben dem aufgebauten Podium. Es war der Stand der Aktion „Schule für Nepal“, wo Andrea und Heribert Scherb zusammen mit Lehrkräften die in der Schule gebastelten Dekorationen und Kalender der Nepalhilfe anboten. Für die zweite Neuheit mussten sich die Besucher in den Klostergarten begeben.

Für die lebendige Krippe wurde extra eine Holzhütte gebaut

Dort wurde vom Bauhof eigens eine Holzhütte als Stall für die lebendige Krippe aufgebaut. Maria und Josef wurden von Julia Geschwindner und Claus Riedl vom Team „Herzenswunde“ dargestellt und im und vor dem Stall fühlten sich echte Schafe und Esel sichtlich wohl. Die Tiere wurden von „Opa Friedrich“ zur Verfügung gestellt, wofür sich sein Enkel Maxi ausdrücklich bei der Eröffnung bedankte. Vor dem eingepferchten Stall sorgte ein Lagerfeuer für echte Hirtenatmosphäre. Zum Auftakt sangen die Kindergartenkinder in ihren passenden Kostümen bekannte Adventslieder wie „Dicke rote Kerzen“, „In der Weihnachstsbäckerei“ und „Feliz Navidad“. Das Team der Erzieherinnen um Karin Krimshandl hatte die kleine Show zusammen mit dem Musiklehrer Georg Weihmayer einstudiert. Franz Müller setzte den Reigen der Adventslieder nach einer kleinen Pause mit den Schulkindern fort.

Lebendige Krippe ist der Hingucker in Klosterlechfeld

Der Nikolaus besucht den Christkindlesmarkt in Klosterlechfeld

Die Musikkapelle Klosterlechfeld stimmte dann mit weihnachtlichen Melodien auf den Besuch des Nikolauses ein, auf den die Kinder sehnsüchtig gewartet hatten. In den etwa 25 Ständen rund um den Franziskanerplatz und im Klostergarten boten die Vereine und Organisationen der Dorfgemeinschaft, wie die Elternbeiräte von Schule und Kindergarten, allerlei flüssige und herzhafte Spezialitäten an. Die Agenda für Jugend und Familie verkaufte gebrauchte Bücher nach Gewicht und die Imker boten Honigprodukte an. Im Klosterlädle gab es Marmeladen und allerlei Liköre aus den Früchten des Klostergartens und im Refektorium konnten sich die Besucher bei Kaffee und hausgebackenen Kuchen aufwärmen. Stände mit Deko-Artikeln und Strickwaren bereicherten das Angebot. Eine Oase der Ruhe im Trubel des Adventsmarktes war die Krippenausstellung im Pfarrsaal.

Während des Weihnachtsmarktes gibt es auch eine Krippenausstellung

Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit und Erwachsenenbildung um Hans-Peter und Ute Bernhard sowie dem Krippenfachmann Erwin Masur hatte 40 große Krippenunikate im Viereck des Pfarrsaals dekorativ präsentiert. Viele Neubauten von bekannten Krippenbauern wie Franz Heinfling aus Langerringen oder Georg Buttner aus Weil, aber auch von ganz neuen Ausstellern, waren darunter. Verschiedene orientalische Krippen, aber auch alpenländische Schneekrippen mit Wasserläufen stachen aus der Vielfalt der verwendeten Materialien aus Holz, Keramik, Terrakotta, Glas oder Stoff heraus. Bei den Figuren zeigte sich die hoch entwickelte Schnitzkunst der Krippenbauer aus dem Lechfeld und der näheren Umgebung. In zwei Glasvitrinen wurden etwa 80 Miniaturkrippen aus Metall, Zinn, Bronze, Blech und Messing von Heidi Pitterling aus Kosterlechfeld ausgestellt. Bei einigen Krippen wird nicht nur die Geburt Jesu, sondern die ganze Geschichte bis zum Kreuz und der Auferstehung bildlich dargestellt.

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