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Walkertshofen

18.10.2020

Maria Fendt ist die neue Pfarrhelferin in den Stauden

Maria Fendt ist die neue Pfarrhelferin in der Pfarreiengemeinschaft Stauden. Das Bild zeigt sie in der Kirche St. Alban in Walkertshofen.
Bild: Karin Marz

Plus Warum Maria Fendt den Berufsweg als Pfarrhelferin eingeschlagen hat und welche Herausforderungen sie in den Stauden meistern muss.

Die Pfarreiengemeinschaft Stauden hat wieder eine Pfarrhelferin. Nachdem die Stelle seit mehr als zwei Jahren unbesetzt war, nahm Maria Fendt vor wenigen Wochen ihre neue Tätigkeit auf. Für die frischgebackene Pfarrhelferin ist es ihre erste Stelle nach ihrer fünfjährigen Ausbildung. Ihr Berufsstart fällt allerdings in eine außergewöhnliche Zeit: „Coronabedingt kann nun kein Konzept so umgesetzt werden, wie ich es vorliegen habe. Für uns alle bedeutet die jetzige Situation ein Umdenken“, erklärt die Pfarrhelferin.

Neue Pfarrhelferin sucht neue Konzepte

Was früher normal war, wie beispielsweise das gemeinsame Beten, bei dem sich die Kinder die Hände geben und um den Altar stehen, ist derzeit unmöglich. Durch die Einschränkungen und Abstandsregeln können Veranstaltungen nicht so umgesetzt werden. Die neue Pfarrhelferin hat zwar neue Unterlagen vom Bistum bekommen, trotzdem ist sie zusätzlich auf der Suche nach neuen Konzepten, tauscht sich mit Kollegen aus und vernetzt sich auch mit Mitarbeitern anderer Diözesen. „Gemeinsam mit Pater Joji und dem ganzen Team überlegen wir uns, wie was umgesetzt werden kann. Aber trotz dieser Herausforderungen freue mich sehr auf meine neue Arbeit hier in den Stauden“, sagt Fendt. Wie so vieles andere auch konnte eine Einführung der neuen Pfarrhelferin für die gesamte Pfarreiengemeischaft coronabedingt allerdings nicht stattfinden, sondern Fendt wird in jeder Pfarrei separat sowie vom Pastoralrat begrüßt.

Besonders wichtig ist der vierfachen Mutter die Kinder- und Jugendarbeit. „Ich sehe es als großen Vorteil, dass ich selber Familie habe und meine Erfahrungen daher in meine Arbeit in der Pfarreiengemeinschaft einbringen kann.“ Fendt ist offen für Neues und man merkt ihr ihre Begeisterung für den Glauben an. „Nach einer langen Familienpause überlegte ich mir, wie meine berufliche Zukunft aussehen könnte und wie ich Beruf und Privatleben unter einen Hut bekommen könnte. Schließlich bewirtschafte ich gemeinsam mit meinem Mann zudem eine Landwirtschaft“, so Maria Fendt, die in Breitenbronn bei Dinkelscherben wohnt. Schon immer ist sie sehr mit der Kirche verbunden gewesen, war früher Lektorin und in der Pfarrgemeinde aktiv. Vor allem aber ihre Erfahrungen bei der Durchführung des Kommunionunterrichts bei ihren eigenen Kindern haben mit den Ausschlag gegeben, eine Ausbildung als Pfarrhelferin zu beginnen.

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Über den Würzburger Fernkurs absolvierte sie drei Jahre den Studiengang Pastoraltheologie. Nach einer zweijährigen Berufseinführung in der Pfarreiengemeinschaft Jettingen/Scheppach schloss sie im Juni mit der zweiten Dienstprüfung ihre Ausbildung ab. „Zwischendurch habe ich zwar schon Zweifel gehabt, aber im Nachhinein bereue ich es nicht“, erzählt sie rückblickend. Der einzige Unterschied zwischen einem Pfarrhelfer und einem Gemeindereferent besteht darin, dass Pfarrhelfer keinen Religionsunterricht geben dürfen, erklärt Fendt.

Erstkommunion als erste große Aufgabe

Die erste große Aufgabe, die gleich zu Beginn an ihrem neuen Wirkungskreis anstand, war die Durchführung der Erstkommunionfeier in jeweils vier Pfarreien, nachdem diese vom Frühjahr auf den September verschoben werden mussten. Zu Fendts Aufgaben, die ihr Büro im Pfarrbüro in Walkertshofen hat, zählen die Vorbereitung auf die Sakramente, die Kinder- und Jugendarbeit sowie seelsorgerische Aufgaben für Familien und Senioren. Momentan alles unter erschwerten Bedingungen.

Große Unterstützung erhält Fendt während ihrer Einarbeitung von der bisherigen Pfarrhelferin Maria Kaiser, die zwar bereits im Ruhestand ist, aber bis Ende des Jahres noch für wenige Stunden aushilft, sowie von den Sekretärinnen im Pfarrbüro, berichtet Fendt dankbar.

Zur Pfarreiengemeinschaft Stauden gehören Grimoldsried, Langenneufnach, Mickhausen, Mittelneufnach, Reichertshofen und Walkertshofen.

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