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Langenneufnach

31.10.2019

Mehr Geld für das Kirchendach

Weil die Sanierung der Langenneufnacher Kirche teurer wird als geplant, gewährt die Gemeinde nun einen höheren Zuschuss.
Bild: S. Rupprecht

Die Sanierung des Langenneufnacher Gotteshauses wird teurer als geplant. Die Gemeinde zahlt dazu.

Weil die Sanierung der Kirche St. Martin in Langenneufnach mehr kostet, als ursprünglich angenommen, beschäftigte sich der Gemeinderat mit dem bereits beschlossenen Zuschuss.

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Ursprünglich wurde mit Kosten von 600000 Euro gerechnet und die Gemeinde gewährte im Frühjahr einen Zuschuss von 60000 Euro. Nach Freilegung des Deckengewölbes am Kirchenschiff stellte sich jedoch im Sommer heraus, dass die Balken teilweise verfault oder sogar nicht mehr vorhanden sind, sodass die Kirche aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste. Insgesamt erhöhen sich die Sanierungskosten um 190500 Euro auf insgesamt 790500 Euro. Der Gemeinderat war sich einig, einen Zuschuss von zehn Prozent der Gesamtsanierungskosten zu übernehmen. Dieser wurde auf maximal 80000 Euro begrenzt.

Vereine können Pavillon ausleihen

Ein weiteres Thema der Sitzung war die Nutzung der von der Gemeinde vor kurzem angeschafften Pavillons für den Dorfplatz. Der örtliche Sportverein fragte an, ob er die Pavillons ausleihen darf. Die Gemeinderäte waren zwar grundsätzlich dafür, diese an alle örtlichen Vereine und Organisationen kostenlos zu verleihen. Allerdings stellte Dritter Bürgermeister Franz Wenninger die Frage, wer für eventuelle Schäden an den Überdachungen aufkommt und wie dies kontrolliert werden könne. Die Gemeinderäte waren sich nach kurzer Diskussion einig, dass die Leihgabe zwar nicht jedes Mal kontrolliert werden müsse, jedoch bei Beschädigungen der Verein oder die Organisation dafür haften müsse. Falls der Veranstaltungsort nicht auf dem Vereinsgelände oder bei der Schule ist, will der Gemeinderat über eine Verleihung separat entscheiden.

Zugestimmt haben die Räte auch der Errichtung einer neuen Trafostation „Am Alpenblick“. Diese neue Station soll den bisherigen Trafo ersetzen. Gegen eine Entschädigung von 90 Euro pro Quadratmeter soll eine Grunddienstbarkeit eingetragen werden. Die Gesamtfläche beträgt 20 Quadratmeter.

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