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Gemeinderat

21.11.2019

Mickhausen weist weitere Bauplätze aus

In Münster und Grimoldsried werden 20 Grundstücke ausgewiesen. Die Nachfrage ist ungebrochen

Die Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken in der Gemeinde Mickhausen hält nach wie vor an. Wie Bürgermeister Hans Biechele in der jüngsten Ratssitzung mitteilte, stehen derzeit 35, ausschließlich aus der Gemeinde stammende Interessenten auf der Warteliste für einen Einfamilienhaus-Bauplatz. Um diesem Bedarf nachzukommen, unternahm das Gremium erste Schritte zur Ausweisung von weiterem Bauland.

Biechele berichtete, dass die Bauplätze im Baugebiet „Westlich der Viehweidestraße“ bereits vollständig verkauft beziehungsweise fest reserviert seien. Aktuell könne die Kommune keine Baugrundstücke mehr anbieten. Handlungsbedarf sei deshalb notwendig.

So plant die Gemeinde im Geltungsbereich des Bebauungsplans „Westlich der Eichenstraße“ in Münster etwa 19 neue Grundstücke, um weiteren Wohnraum zu schaffen. Das Plangebiet liegt am westlichen Ortsrand von Münster und umfasst eine Gesamtfläche von rund 15300 Quadratmeter. „Zudem können dort in sehr begrenztem Maße für die nächsten drei bis fünf Jahre Grundstücke erschlossen werden, ohne sie gleich verkaufen zu müssen“, meinte Biechele.

Auch in Grimoldsried kann künftig gebaut werden. Im Bebauungsplan „Westlich der Angerstraße“ in Grimoldsried ist die Ausweisung eines neuen Wohnbaugebiets geplant. Dort sollen am nordöstlichen Ortsrand vier Wohnbaugrundstücke entstehen. Das Plangebiet weist eine Gesamtfläche von knapp 6500 Quadratmetern auf.

In beiden Plangebieten dürfen je Gebäude maximal zwei Wohneinheiten errichtet werden. Die zweite darf dabei eine Größe von 60 Quad- ratmeter nicht überschreiten. Kellergeschosswohnungen sind nicht zugelassen. Die Mindestgröße der Baugrundstücke für Einzelhäuser wird in Münster auf 500, in Grimoldsried auf 600 Quadratmeter festgelegt.

Bürgermeister Biechele wies darauf hin, dass beide Plangebiete teils unmittelbar benachbarte, landwirtschaftliche Nutzflächen aufweisen. Dadurch können Immissionen entstehen. Diese seien jedoch mit ländlichem Wohnen vereinbar und von den Erwerbern, Besitzern und Bauherrn der Grundstücke entschädigungslos hinzunehmen.

Der Gemeinderat hatte weder mit diesen Hinweisen noch mit den anderen ausführlichen Erläuterungen Probleme und beschloss die Aufstellung der beiden Bebauungspläne.

Thema war auch der Planungsstand der Haustechnik für die Kindergartenerweiterung. Die Heizanlage soll im Keller der alten Schule untergebracht werden. Möglich ist, dass eine ortsansässige Firma die Heizanlage errichtet und an die Gemeinde vermietet.

Die Diskussion ist geschlossen.

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