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Jugendzentrum

08.03.2011

Mit dem Bürgermeister in einem Team

Erste wurden Andreas Scharf (links) und Pierre Schrettle. Daneben André Schrettle (3.), Peter Regauer (2.), Benedikt Merten (3.) und Christoph Schiefer (2.).
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Erste wurden Andreas Scharf (links) und Pierre Schrettle. Daneben André Schrettle (3.), Peter Regauer (2.), Benedikt Merten (3.) und Christoph Schiefer (2.).

Beim Kickerturnier spielten Jugendliche zusammen mit Gemeindevertretern

Graben Der Ball rollt und rollt, am Torwart vorbei und – Tor! Im Jugendzentrum in Graben fielen ziemlich viele Tore. Spannend, lustig, aber auch ganz schön anstrengend ging es beim diesjährigen Kickerturnier zu. Das meiste war wie immer: der Ball war rund. Elf Mann zählte jede Mannschaft. Eine Sache war allerdings neu. Zum ersten Mal spielten die Jugendlichen mit Vertretern der Gemeinde in einem Team. Auch Grabens Bürgermeister Andreas Scharf war da und stellte sein Können unter Beweis.

Organisiert hatten das Turnier die Jugendreferentin Angela Bschorr und der Jugendbeauftragte Friedrich Kosak. Dass daran nicht nur Jugendliche teilnehmen, war eher eine spontane Aktion. In einer Gemeinderatssitzung hatten Bschorr und Kosak einfach mal gefragt, ob jemand Lust hätte, mitzuspielen. Sie hatten Lust. „Die Idee kam gut an. Alle drei Bürgermeister, und zwei weitere Vertreter der Gemeinde sagten zu“, berichtete Bschorr.

Zehn Jugendliche und sechs Erwachsene am Kicker

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Zehn Jugendliche und mit Kosak insgesamt sechs Erwachsene spielten schließlich in gemischten Zweierteams um den Sieg. Pierre Schrettle hatte den Bürgermeister an seiner Seite, was sich später als großer Vorteil herausstellen sollte. Vom hohen Amt seines Partners ließ sich der 14-Jährige aber nicht ablenken. „Ich habe mit dem Bürgermeister gekickt wie mit jedem anderen auch. Man kann gut mit ihm zusammenspielen“, lobte Pierre seinen Kicker-Partner.

Auch Jacqueline Rolinger hatte großen Spaß am Turnier. Ihr Partner war der zweite Bürgermeister Ulrich Knoller. „Ich habe ganz spontan teilgenommen und bin sogar eine Runde weitergekommen“, erzählte die 16-Jährige. Für den dritten Bürgermeister, Volkmar Angerer, der leider nicht über die Vorrunde hinauskam, stand der Spaß im Vordergrund. „Ich habe mitgemacht, weil ich es toll fand, dass die Jugendbeauftragten so ein Event organisiert hatten“, sagte er.

Bleibt noch zu klären, wie das Kickerturnier überhaupt ausging? Von den Gemeindevertretern kam nur Bürgermeister Scharf in die Endrunde. Ohne Probleme besiegten er und Pierre dort ihre Gegner. Als Preis erhielten die Gewinner ein Freigetränk im Jugendzentrum und – passend zum Turnier – einen Fußball.

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