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Konzert

11.05.2011

Musikalische Grüße zum Muttertag

Als bewährte Solisten des Muttertagskonzertes erfreuten (v. li.) Andreas Schmalhofer, Daniel Holzhauser, Marie und Nathalie Schmalhofer das Pubikum.
Bild: Foto: Anderson

Kammerorchester begeistert in der Bobinger Singoldhalle

Bobingen Dass zu den Fans des Muttertagskonzerts nicht nur Mütter zählen, zeigte sich bei den zahlreichen Besuchern in der Singoldhalle: es waren auch viele Männer darunter. Vom Kulturamt veranstaltet, fand das musikalische Ereignis heuer zum dritten Mal statt.

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Das Kammerorchester hatte unter der Leitung von Ludwig Schmalhofer ein anspruchsvolles und beschwingtes Programm einstudiert. Es stand unter dem Motto „Heitere Klassik“; der Titel wurde von Dr. Ulf Birkenhauer aber relativiert: „Heute werden ausschließlich Klassiker aus dem Zeitalter der Romantik gespielt“, sagte er gleich zu Beginn in einer seiner Moderationen, mit denen er informativ und witzig durch das Programm führte.

Mit dem „Blumenwalzer“ aus Peter Tschaikowskys „Nussknacker-Suite“ eröffnete das Kammerorchester den Konzertnachmittag heiter und beschwingt.

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Zum dritten Mal mit von der Partie waren auch die Solisten des Konzertes: Die Sopranistin Marie Schmalhofer und der Bariton Daniel Holzhauser, die das Publikum mit dem „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauss, Franz Lehárs „Viljalied“ sowie Arien aus Albert Lortzings „Wildschütz“ und Carl Millöckers „Gasparone“ erfreuten.

Außerdem traten Nathalie und Andreas Schmalhofer auf, die beide bereits mit Erfolg die Musikerlaufbahn eingeschlagen haben. Ihre Darbietungen waren besondere Höhepunkte des Konzertes. Der Cellist Andreas Schmalhofer erhielt begeisterten Beifall für seine „Variationen über ein Rokoko-Thema“ von Peter Tschaikowsky.

Und Nathalie Schmalhofer, die auf ihrer Violine mit unglaublicher Fingerfertigkeit Pablo des Sarastros Komposition „Zigeunerweisen“ fast schneller spielte als man hören konnte, wurde mit Bravo-Rufen bedacht und musste eine Zugabe spielen.

Am Applaus für alle Musiker und Solisten war zu hören, dass das Konzert beim Publikum sehr gut ankam. Dazu trug sicher auch eine weitere Besonderheit bei: Für jeden Konzertbesucher gab es am Schluss ein Stück Muttertagskuchen.

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