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Wertachkliniken

22.11.2017

Neuer Chefarzt wird Professor

Die Ernennungsurkunde zum Professor übergab Dekan Prof. Peter Henningsen von der TU München (links) dem künftigen Chefarzt der Gastroenterologie der Inneren Medizin der Wertachkliniken, Dr. Andreas Weber.
Bild: Jochen Schneider

Die TU München hat Dr. Andreas Weber zur Lehre berufen. Bald ist er auch in Schwabmünchen tätig

Die Technische Universität München hat den künftigen Chefarzt der Gastroenterologie der Wertachkliniken aufgrund seiner wissenschaftlichen Forschung und Lehre zum Professor berufen. Dr. Andreas Weber widmet sich vor allem der anwendungsorientierten klinischen Forschung, also der Entwicklung neuer Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in der Endoskopie. Ab Januar wird er an den Wertachkliniken tätig sein.

Sein Fachgebiet, die Gastroenterologie, befasst sich mit Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der mit diesem Trakt verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Mit der Endoskopie können Ärzte mit einem kleinen chirurgischen Eingriff Körperinneres untersuchen, Krankheiten erkennen und gegebenenfalls gleich behandeln.

Als Facharzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie hat sich Weber vor allem mit der Magen- sowie der Darmspiegelung und mit der Endoskopie des Gallengangsystems beschäftigt. Bei diesen Untersuchungen wirft der Arzt nicht nur einen Blick in das Körperinnere. In vielen Fällen wird, falls notwendig, auch gleich behandelt. Das gilt für die Darmkrebsvorsorge-Untersuchung ebenso wie für die Gallenstein-Diagnostik.

Und genau darum geht es Weber bei seiner wissenschaftlichen Arbeit: die Behandlung von Erkrankungen der Gallenwege und der Verdauungsorgane. Dazu zählen beispielsweise die Entfernung von Gallensteinen und die Behandlungsmöglichkeiten bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sowie die Therapie von Entzündungen der Verdauungsorgane.

In seiner Habilitation befasste er sich mit Gallengangsstenosen, das sind gutartige und bösartige Verengungen der Gallenwege, die den Abfluss der Gallenflüssigkeit behindern. Der Internist veröffentlichte darüber hinaus wissenschaftliche Ergebnisse über Lebererkrankungen und Studien zur Kurznarkose, der sogenannten Sedierung, während der endoskopischen Untersuchung.

„Die Berufung zum Professor ist für mich eine schöne Bestätigung meiner bisherigen Tätigkeit in Forschung und Lehre, aber auch Motivation für die Zukunft“, sagt Weber: „Besonders wichtig ist mir die fachliche Qualität und die medizinische Ausstattung der gastroenterologischen Abteilung.“

Als Chefarzt der Gastroenterologie in Bobingen möchte er seine Kenntnisse an das medizinische Team weitergeben. Vor allem aber möchte Weber sein Wissen für die Behandlung der Patienten einsetzen und damit das medizinische Spektrum der Wertachkliniken weiter ausbauen. (wido)

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