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Schwabmünchen

07.07.2020

Neuer Präsident des Rotary Clubs führt wichtige Projekte fort

Traditionell in der Jahresmitte gibt es beim Rotary Club Schwabmünchen einen Wechsel an der Spitze: Ernst Färber (rechts) übergibt an seinen Nachfolger Josef Deuringer.
Bild: Eberhard Jendrzej

Plus Zur Jahresmitte steht traditionell der Wechsel an der Spitze des Rotary Clubs Schwabmünchen an. Wer die Nachfolge von Ernst Färber übernimmt.

In guter rotarischer Tradition wechseln zur Jahresmitte die Präsidenten der Clubs und der größeren Organisationen bis hoch zum Weltpräsidenten. Im Rotary Club Schwabmünchen übergibt der scheidende Präsident Ernst Färber sein Amt an den neuen Präsidenten, Rechtsanwalt Josef Deuringer.

Die Mitglieder feiern diese Übergabe gerne gesellig – wenn nicht Corona zur Vorsicht mahnt. In diesem Jahr traf sich nur ein Teil der Mitglieder im Meeting. Eine Videoschaltung erlaubte es weiteren Mitgliedern, auch zu Hause oder irgendwo auf der Welt online dabei zu sein.

Rotary Club Schwabmünchen organisiert Aktion für Erstklässler

Beim Rückblick des scheidenden Präsidenten Färber wurde bewusst, wie viele Aktivitäten des Rotary Clubs Schwabmünchen schon zum Jahreslauf gehören:

Zum Ferienbeginn eröffnen die Schwabmünchner Grundschüler das rotarische Jahr mit dem Kinderspielenachmittag im Luitpoldpark. Heuer muss das Fest wegen der Corona-Beschränkungen ausfallen. Das Ferienlager brachte Kindern aus dem Kreis der Tafeln eine fröhliche Ferienwoche. Im Jahr 2020 kann die Jugend von Rotary natürlich kein Zeltlager anbieten.

„Pass auf“ stand über dem Rotary-Projekt von Präsident Ernst Färber. Etwa 80 große Plakate mit dem Bild eines Erstklässlers haben erfolgreich die Autofahrer erinnert, dass Kinder unterwegs sind. Der neue Präsident Deuringer wird dieses wichtige Projekt fortführen.

Rotary wendet sich nicht nur an die Schulanfänger. Für die Gymnasiasten am Ende ihrer Schulzeit gestaltete der Club alle zwei Jahre die Studien- und Berufsinformation am Gymnasium Schwabmünchen. Etwa 500 junge Menschen konnten sich im November 2019 im Gespräch mit Fachleuten aus einer Vielzahl von Berufen informieren.

Der markante Verkaufsstand des Clubs darf auf dem Hoigarten nicht fehlen. Auch im milden Winter 2019 kauften die Schwabmünchner wieder Strickmützen und Wärmetiere. Die drei Tafeln im Umfeld konnten sich auf die großzügige Spende aus dem Erlös freuen. Ob der Hoigarten dieses Jahr stattfinden kann, ist noch ungewiss.

Polio-Erfahrung könnte beim Corona-Impfstoff hilfreich sein

Natürlich veränderte Corona auch das Clubleben. Die wöchentlichen Meetings waren nicht mehr möglich. Nach ein paar Wochen Pause begannen Versuche mit Online-Meetings, die im Laufe der Zeit großen Zuspruch fanden.

„Rotary verbindet die Welt“ lautete das weltweite Motto. Den Rotary Club Schwabmünchen verbindet eine Partnerschaft mit dem Rotary Club Dunakeszi in Ungarn. Die internationale Freundschaft zeigt sich in vielen Projekten, besonders für Heime für schwerbehinderte Menschen in Ungarn.

Das neue Motto lautet „Rotary eröffnet Möglichkeiten“. Dieses Motto von Rotary-Weltpräsident Holger Knaack – erstmals ein Deutscher in diesem Amt – bekommt unter Corona plötzlich eine neue Bedeutung. Weltweit bleibt für Rotary der Kampf gegen Kinderlähmung im Mittelpunkt. Das Ziel „End Polio Now“ ist noch nicht erreicht. Wenn einmal eine Impfung gegen das Coronavirus kommt, kann Rotary dort seine Expertise und die weltweit entwickelte Infrastruktur der Polioaktivität mit einbringen. (SZ)

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