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Wehringen

09.01.2020

Neuer Wegweiser für  Senioren

Das Redaktionsteam des Wehringer Seniorenwegweisers um Bürgermeister Manfred Nerlinger (mitte) v. links: Josef Schmidt, Angela Seitz, Gisela Lautenbacher und Fritz Settele. Nicht mit im Bild sind Babsy Drössler und Inge Sauer.
Bild:  Anja Ringel

Das neue Heft für Wehringer Senioren bietet Informationen an und zeigt Möglichkeiten auf. Welche Rolle das Thema Gesundheit spielt.

Demografischer Faktor, Wohnen im Alter, junge Senioren - das sind alles Schlagwörter, mit denen sich derzeit viele Kommunen beschäftigen. Sie wissen, ihre Einwohner werden mit den Jahren immer älter werden. Die Gemeinde Wehringen ist deshalb einen neuen Weg gegangen und hat einen Seniorenwegweiser auf die Bahn gebracht. In diesem mehr als 40-seitigen Kompendium geht es um alles, was einem im Leben als Senior beschäftigen kann.

Bürgermeister Manfred Nerlinger freut sich, nun nach mehr als einjähriger redaktioneller Arbeit nun das Heft in Händen halten zu können, welches in den letzten Tagen kostenlos an alle Wehringer Haushalte verteilt wurde und auch in der Gemeindeverwaltung zu erhalten ist. Die Generation im letzten Lebensdrittel sei heutzutage fitter und aktiver denn je, stellt der Bürgermeister fest. Gleichzeitig stelle diese Lebensphase die Menschen – und oftmals auch deren Angehörige – vor neue Fragen und Herausforderungen.

Der Seniorenwegweiser bündelt deshalb nützliche Informationen zu seniorenrelevanten Themen und Angeboten. Er gibt auch Hinweise für pflegende Angehörige und Überblicksinformationen für Menschen mit Behinderung, sei eine Sammlung von Ansprechpartnern, Beratungsstellen und sozialen Einrichtungen.

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Entstanden ist der Seniorenwegweiser durch die Teilnahme der Gemeinde am Projekt „Marktplatz der Generationen“, einer Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. Durch die Projektteilnahme entwickelte sich in Wehringen viel ehrenamtliches Engagement für ältere Menschen, wie der Senioren- und Generationentreff oder die Nachbarschaftshilfe. Auch der Seniorenwegweiser ist ein ehrenamtliches Projekt. In der Redaktion arbeiteten neben Angela Seitz von der Gemeinde Wehringen Babsy Drössler, Gisela Lautenbacher, Inge Sauer, Josef Schmidt und Fritz Settele mit. Anna Bergmann vervollständigte das Team als Fachfrau für rechtliche Themen wie Patientenverfügungen. Der Seniorenwegweiser wird ebenfalls staatlich gefördert: aus Mitteln des Förderprojektes Selbstbestimmt leben im Alter des Bayerischen Sozialministeriums.

Besonders Augenmerk wurde zudem auf die verschiedenen Angebote rund um Gesundheit und Wohlbefinden vor Ort in Wehringen gelegt, wie Bürgermeister Manfred Nerlinger verrät: „Im Wegweiser sind Freizeit- und Vereinsangebote, medizinische Infrastruktur und die Kontaktdaten unseres Seniorenbeauftragten oder der Nachbarschaftshilfe enthalten.“ Darüber hinaus liefert das Heft Infos und Kontakte zu Themenbereichen wie Pflege, Wohnen im Alter, Vorsorge, finanzielle Hilfen, Menschen mit Behinderung, Rat bei Todesfall oder Adressen von verschiedenen Beratungsstellen und Wohlfahrtsverbänden. Damit sei die Broschüre ein nützlicher Ratgeber zu allen Zeiten.

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