1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Neues Gemeindezentrum soll ein Ort der Begegnung werden

Lagerlechfeld

16.03.2013

Neues Gemeindezentrum soll ein Ort der Begegnung werden

Copy%20of%20Gemeindezentrum.tif
2 Bilder
So stellen es sich die Bauherren des neuen Gemeindezentrums der evangelischen Versöhnungskirche Lechfeld vor. Das neue Gemeindezentrum soll leben.
Bild: Patrick Gilg

Über viele Jahre zogen sich die Vorbereitungen für das neue Gemeindezentrum der evangelischen Versöhnungskirche in die Länge. Jetzt erfolgte der offizielle Startschuss.

Dass dieser Neubau vonnöten ist, darüber besteht kein Zweifel. „Das alte Pfarrhaus hätte saniert werden müssen“, sagt Pfarrer Heinrich Eber. „Die Kosten dafür hätte die Gemeinde nicht stemmen können.“ Das Problem: Da das bestehende Gemeindezentrum für die Anzahl der Gemeindemitglieder zu groß war, wäre eine Sanierung nicht von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirchen Bayern subventioniert worden. Eine neue Lösung musste her. Deswegen der Neubau.

Seit 2006 laufen mittlerweile die Planungen. Von vielem wurde seitdem Abstand genommen. Einem Pfarrhaus auf dem Grundstück zwischen Bundesstraße und Fliegerhorst beispielsweise. Dennoch gingen die Kosten immer weiter in die Höhe. Eine Tatsache, die auch bei den Besuchern für Unverständnis sorgte: „Das Pfarrhaus wäre zu 100 Prozent von Gesamtkirchengemeinde bezuschusst worden“, rechtfertigte Klaus Günther, Vorsitzender des Fördervereins der Versöhnungskirche, die steigenden Kosten.

„Deswegen wurde damals versucht, so viele Kostenpunkte wie möglich in diese Planung mitzunehmen. Punkte, die jetzt eben in der normalen Rechnung auftauchen.“ Außerdem sei die erste Kostenschätzung bereits im Jahr 2009 vorgenommen worden. Der zwischenzeitlich einsetzende Bauboom und die Inflation hätten ihren Teil zur Kostensteigerung beigetragen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Insgesamt zeigten sich die Anwesenden allerdings sehr angetan von den geplanten Räumlichkeiten. Viel Platz, offen Räume und große Fenster. Das neue Gemeindehaus soll hell werden, soll auf die Leute einladend wirken und ein Ort der Begegnung werden. „Unsere Kirche heißt Versöhnungskirche – uns so verstehen wir unser neues Haus auch“, sagt Rudolf Schneider, Vertrauensmann der Versöhnungskirche und Ansprechpartner der Militärseelsorge. „Die Türen sollen stets offen sein. Für alle Menschen – auch über die Konfessionsgrenzen hinaus.“

Dafür müssen allerdings erst die Bagger anrollen. Den Anfang macht das alte Pfarrhaus. Es soll kurz nach Ostern abgerissen werden. An dieser Stelle wird das neue Gemeindezentrum mit einem großen Saal, – er soll auch für kommunale Veranstaltungen genutzt werden – Gruppenräumen, Pfarrbüro, Küche und sanitären Einrichtungen gebaut.

Bis Ende Oktober soll das neue Gemeindehaus stehen

Bis Ende Oktober soll dieser Bauabschnitt abgeschlossen sein. Anschließend wird der Verbindungsgang zwischen Sakristei und altem Pfarrhaus abgerissen. Von den alten Gebäuden bleiben also nur die Kirche, der Kirchturm sowie die Sakristei samt Keller bestehen. Wieso also nicht gleich woanders bauen: „An diesem Standort ist unsere Kirche“, sagt Pfarrer Heinrich Eber. „Deswegen bleiben auch wir hier.“

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
DSC_8475(1).jpg
Lechfeld

Plus Warum Wasser trotz weniger Service nicht billiger wird

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden