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Klosterlechfeld

20.05.2020

Parkende Autos sorgen in Klosterlechfeld für Ärger

Parkende Autos verengen die Bayernstraße in Klosterlechfeld gegenüber Grundstücksausfahrten oder wie hier am Wertstoffcontainer.
Bild: Hieronymus Schneider

Plus Immer mehr Anwohner in der Bayernstraße in Klosterlechfeld beschweren sich. Ist ein Halteverbot die Lösung?

Lange und ausgiebig wurde in der ersten Sitzung des neuen Gemeinderats diskutiert, aber nur wenige konkrete Beschlüsse gefasst. Das trifft auch auf die zunehmend schwieriger werdende Verkehrssituation in der Bayernstraße zu. Dort häufen sich die Beschwerden von Anwohnern.

Sie können kaum aus ihren Hofeinfahrten ausfahren, weil gegenüber parkende Autos stehen. Wie in allen Ortsstraßen ist die Geschwindigkeit auch in der Bayernstraße auf 30 Stundenkilometer begrenzt. Der ruhende Verkehr nimmt aber durch die fortschreitende Wohnbebauung stetig zu. In einer Besichtigung mit der Polizei wurde ein Zonenhalteverbot als mögliche Lösung vorgeschlagen. Dann dürfte nur noch in markierten Flächen geparkt werden.

Gemeinderat diskutiert über einseitiges Parkverbot

Im Gemeinderat wurden aber auch Stimmen laut, die sich für ein durchgehend einseitiges Parkverbot aussprachen. Dadurch könnten Kosten für die Fahrbahnmarkierung eingespart werden. Schließlich einigten sich die Gemeinderäte darauf, dass sich der Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschuss in einer Vor-Ort-Begehung ein genaues Lagebild mit den Anliegern machen und dann einen Lösungsvorschlag unterbreiten solle.

Wie viele Referenten braucht die Gemeinde? Die Anzahl und die Aufgabenverteilung auf Referate sowie die Zuständigkeiten des Zweiten Bürgermeisters Erwin Mayer wurden in der konstituierenden Sitzung noch zurückgestellt. Nun legte Bürgermeister Rudolf Schneider einen Vorschlag mit drei Referaten vor.

Soll in der Bayernstraße in Klosterlechfeld ein Halteverbot gelten? Darüber diskutierten nun die Gemeinderäte.
Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbol)

Für das Ressort Familien, Senioren und Soziales schlug er Werner Karge, für „Jugend und Sport“ Felix Zinßer und für „Bildung und Kultur“ Claudia Laerm als Referenten vor. Deren Aufgabenbeschreibung empfanden die Gemeinderäte aber als zu umfangreich für ein Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung von 50 Euro pro Monat. „Das kommt einem Vollzeitjob gleich“, sagte nicht nur Claudia Laerm.

Räte wollen im Juni weiter über Referenten beraten

Matthias Krause legte für die Fraktion GfK einen Gegenvorschlag mit der Aufteilung auf sechs Referate und die Unterstützung der Referenten durch einen weiteren Gemeinderat vor. Das würde bedeuten, dass nahezu jeder Gemeinderat entweder Referent oder dessen Unterstützer wäre. Wegen des umfangreichen Themas einigten sich die Gemeinderäte darauf, sich bei der Klausurtagung im Juni weiter zu beraten.

Keine Diskussion gab es hingegen bei der Bestellung von Vertretern zu anderen Verbänden und Organisationen. Bürgermeister Rudolf Schneider vertritt die Gemeinde Klosterlechfeld im Begegnungsland Lech-Wertach und im Verwaltungsrat der kommunalen Verkehrsüberwachung Schwaben-Mitte, sowie im Erholungsgebiete-Verein Augsburg (EVA). Im Verhinderungsfall übernimmt der zweite Bürgermeister Erwin Mayer diese Funktion. Als zusätzliches Gemeinderatsmitglied im Verein EVA wurde Claudia Laerm mit Vertretung durch Felix Zinßer bestellt.

Der Klosterlechfelder Pfingstmarkt ist abgesagt

Das wichtigste Klosterlechfelder Fest im Jahreskreis, der Pfingstmarkt, musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Das Verbot für Großveranstaltungen gilt vorläufig bis zum 31. August.

Es gibt nun Überlegungen, dieses Fest auf das Wochenende vom 1. bis 4. Oktober zu verlegen. Bürgermeister Rudolf Schneider hat sich mit dem Festzeltbetreiber und den Schaustellern auf diesen Termin verständigt und will diese Option offen halten. Für die endgültige Entscheidung wurde der 31. August vereinbart. Zum jetzigen Zeitpunkt könne noch nicht beurteilt werden, ob dieses Fest im Oktober stattfinden kann, so Bürgermeister Schneider.

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