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Schwabmünchen

07.01.2018

Party in Schwabegg endet in Massenschlägerei

In Schwabegg gingen auf einer Feier mehrere Menschen aufeinander los.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbol)

Im Schwabmünchner Ortsteil Schwabegg kommt es auf einer Party zu einer Schlägerei, am Ende sind fast 100 Gäste darin verwickelt. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an.

Als „legendäre Après-Ski-Party“ wurde die Feier im Sportheim des SV Schwabegg im Vorfeld auf Facebook beworben. Bei vielen Gästen und der Polizei hat die Veranstaltung auch bleibenden Eindruck hinterlassen – in negativer Hinsicht. Denn was am Freitagabend als fröhliche Veranstaltung begann, endete in der Nacht auf Samstag in einer wüsten Massenschlägerei.

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Schlägereien vor und im Schwabegger Sportheim

Auslöser der tumultartigen Szenerie könnten nach Angaben eines Polizeisprechers zwei Brüder gewesen sein, die auf der Tanzfläche eine Schlägerei angezettelt haben. Als ein bis dahin unbeteiligter Partygast dazwischen gehen wollte, soll ein anderer, sich ebenfalls bis dahin ruhig verhaltener Mann, sich eingemischt haben. Er nahm wohl ein Glas und schlug es dem „Streitschlichter“ auf den Kopf. Die Folge: eine Platz- und Schnittwunde am Kopf und am Ohr. Danach haben sich nach Angaben der Polizei fast alle Gäste eingemischt – zwischen 80 und 100 Personen waren zu dem Zeitpunkt gegen 2.45 Uhr nachts auf der Party.

Die Polizei rückte mit einem massiven Aufgebot an, unter anderem wurden Beamte aus dem Stadtbereich Augsburg hinzugerufen. Sowohl im als auch vor dem Sportheim mussten sie bei mehreren Schlägereien eingreifen, bei denen es eine Vielzahl von Körperverletzungen gab. Versuche, die Gäste zu beruhigen und sie zum Verlassen der Party zu bewegen, brachten laut Polizei wenig bis gar keinen Erfolg. Die ausgesprochenen Platzverweise wurden „mittels unmittelbaren Zwangs“ durchgeführt.

Erst als die Polizei die Après-Ski-Party gegen 4.30 Uhr für beendet erklärt hatte, beruhigte sich die chaotische Situation. Bei dem Einsatz wurde zudem an einem Polizeifahrzeug von einem der größtenteils jungen Gäste das Blaulicht heruntergerissen. Aufgrund des Ausmaßes der begangenen Taten sind weitere Ermittlungen durch die Polizeiinspektion Schwabmünchen notwendig.

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