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Kreis Augsburg

29.05.2019

Polizei warnt Hundehalter vor möglichen Giftködern

Bei Oberottmarshausen soll ein Hund durch das Fressen eines Giftköders vergiftet worden sein. Die Polizei sucht Zeugen.
Bild: Uwe Zucchi, dpa (Symbolbild)

Nachdem ein Hund am Römersee vergiftet wurde, warnt die Polizeiinspektion Bobingen vor weiteren Giftködern. Worauf Hundehalter achten müssen.

Am Mittwochmorgen hat ein 76-jähriger Hundehalter bei der Polizeiinspektion Bobingen eine mögliche Vergiftung seines Hundes angezeigt. Wie der Mann erklärt, sei er am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr in der Verlängerung der Rainstraße im Bereich des Römersees mit seinem Tier spazieren gewesen. Dann habe der Hund offensichtlich etwas vom Boden gefressen. Laut Polizeibericht soll es sich dabei um eine rötlich verfärbte Eierschale gehandelt haben.

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Kurze Zeit später fing der Schäfer-Dackel-Mischling stark zu speicheln an, das Tier taumelte und hatte sehr dünnen Stuhlgang. Der Hundehalter brachte sein Tier sofort zu einem Tierarzt, der nach Angaben der Polizei eine Vergiftung mit Rattengift als wahrscheinliche Ursache diagnostizierte. Das Tier nahm aber zum Glück keinen größeren Schaden und sei mittlerweile wieder wohlauf.

Polizei Bobingen sucht Zeugen wegen möglicher Giftköder

Polizisten suchten den Bereich am Römersee ab, konnten aber keine Giftköder oder andere verdächtige Gegenstände finden. Jedoch schließt die Polizei das Vorhandensein solcher Köder nicht aus, weshalb sie Hundebesitzer um besondere Vorsicht bittet.

Die Polizei Bobingen sucht Zeugen, die möglicherweise etwas gesehen haben. Hinweise nimmt sie unter Telefon 08234/9606-0 entgegen. (dwo)

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