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  3. Prüfungen: Wie Lehrer mit Schülern leiden

Prüfungen
26.06.2019

Wie Lehrer mit Schülern leiden

Die Reckstangen in der Turnhalle an der Realschule Bobingen sind abgebaut, hier ist jetzt ein Prüfungssaal für die neuen Absolventen eingerichtet. Und alle hoffen auf kühle Innentemperaturen.

Nicht nur in Bobingen steht heute Deutsch auf dem Zeitplan der Abschlussprüfungen. Fast 800 Schüler schwitzen dabei im Augsburger Land. Wenigstens gibt es schattige Räume

Heiß, heißer, Mittwoch. Das ist die Prognose des Wetterdienstes. Und ausgerechnet heute starten die Prüfungen der Realschulen in Bayern so richtig durch, und zwar mit der längsten Prüfung von allen: Deutsch.

Wie lässt sich dieser Stress bei Spitzentemperaturen von teilweise weit über 35 Grad ertragen? Es geht um rund 397 Realschüler im Landkreis-Süden. Hinzu kommen fast noch einmal so viele Mittelschüler, die bereits seit gestern ihre Prüfungen ablegen.

Um es vorwegzunehmen: Stress wird es auf jeden Fall, und zwar für Schüler und Lehrer, und zwar natürlich nicht nur wegen der extremen Temperaturen. Die einen schwitzen bei den Prüfungen und vor der Bekanntgabe der Noten mehr, die anderen bei den Korrekturen.

240 Minuten lang über einem Thema brüten, sich das Hirn zermartern und schreiben bis die Finger schmerzen – keine angenehme Vorstellung, und das bei absoluten Freibad-Temperaturen.

Doch die Schulleiter sind zuversichtlich. In Bobingen und in Königsbrunn wird in der Turnhalle geschrieben, in Schwabmünchen in der Mensa, alle Räume ohne Klima-Anlage, aber mit guten Lüftungsmöglichkeiten – vor und während der Tortur. Alle Schulverantwortlichen empfehlen: trinken während der Prüfung, natürlich nur in vernünftigem Maße, damit man nicht zu viel Zeit auf der Toilette verplempert. Denn die Zeiten der dortigen Spickzettel sind wohl vorbei.

Reinhard Schneider, Konrektor bei der Realschule Bobingen, bestätigte wie seine Kollegen an den beiden anderen Realschulen im Altlandkreis: „Wir kontrollieren alles ganz genau. Und Handys sowie Smart-Uhren und ähnliches müssen abgegeben werden. Probleme mit Unterschleif haben wir nicht.“

120 Prüflinge sind es in Bobingen – von Jahr zu Jahr weniger. 107 in Königsbrunn, ebenfalls eine reduzierte Zahl. Doch gleich 170 an der Leonhard-Wagner-Realschule in Schwabmünchen. Warum? „Weil wir eine so super Schule sind“, sagt Konrektorin Susanne Schmitz, die sowohl mit den Schülern als auch mit den Lehrern mitfühlt, mit einem Augenzwinkern. Na, das Argument lassen die Kollegen in Bobingen und Königsbrunn nicht gelten.

Das Thema Hitze beschäftigt alle gleich. „Am ärmsten dran sind die Deutschkollegen, die beinahe endlose Korrekturen vor sich haben,“ sagt Schmitz. Apropos Deutschprüfung. Dazu meint die Konrektorin: „Diese endlose Marathonschreiberei über ein Thema ist doch nicht mehr zeitgemäß.“ Aber da müssen heute alle durch.

Damit der Stress zu Beginn der Prüfungen, die auch noch die nächsten zehn Tage beherrschen, nicht zu groß wird, gibt es an der Via-Claudia-Realschule Königsbrunn für alle Schüler – und vielleicht auch für die eingeteilten Lehrer – ein Zuckerl: „Unsere Sekretärinnen legen allen Schokoladen-Marienkäfer als Glücksbringer hin. Hoffentlich schmelzen sie heute nicht dahin, bevor sie im Mund genussvoll zerfließen“, meint Schulleiter Peter Schwarz, der seinen Prüflingen kühle Temperaturen in der Turnhalle verspricht.

Wie kühl es bei den korrigierenden Lehrern wird, haben sie selbst in der Hand. Sportlich wird ihre Aufgabe aber auf jeden Fall, denn sie müssen aufgrund der späten Pfingstferien diesmal eine Woche früher fertig sein.

An manchen Schulen stehen auf den abgegebenen Blättern heutzutage ja keine Namen mehr, um Sympathien und Antipathien bei der Korrektur auszuschließen. „Bei uns stehen noch Namen drauf“, erklärt Susanne Schmitz und fügt hinzu: „Ich würde auch ohne sie meine Schüler erkennen, und zwar an ihrer Schrift.“

Natürlich sind alle Prüfungslehrer bei der Korrektur im Sinne der Schüler möglichst neutral und korrekt, auch deshalb, damit sie sich nicht bei Zweitkorrektor blamieren.

Also, ran ans Werk. Und immer dran denken: Am Freitag, 5. Juli, sind alle schriftlichen Prüfungen geschafft, für alle Realschüler in Bayern. Dann sind die Lehrer mit schwitzen dran, während die Schüler sich im Freibad tummeln.

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