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Einsatz

24.06.2020

Rettungsaktion mit Happy End

In der Nähe des Ufers war Kinderbekleidung gefunden worden.
2 Bilder
In der Nähe des Ufers war Kinderbekleidung gefunden worden.
Bild: Kruppe

Gefundene Kinderkleidung löst in Großaitingen einen Großeinsatz aus. Am Ende stellt sich der Fall als harmlos heraus

Es war gegen halb sechs, als sich die Gesichter der zahlreichen Helfer entspannten. Seit gut zwei Stunden waren rund 120 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rotem Kreuz auf der Suche nach einem Kind.

Kurz nach 15 Uhr hatte am Montag ein Passant der Polizei herumliegende Kinderkleidung an der Wassertretanlage im Süden von Großaitingen gemeldet. Eine Streife sah sich die Sache an und setzte dann die große Suchaktion in Gang, da direkt daneben die Singold vorbeifließt, die nach den Regenfällen der vergangenen Tage auch mehr Wasser führt als sonst.

Innerhalb kurzer Zeit rückten die Feuerwehren aus Großaitingen, Bobingen und Schwabmünchen an, später kam auch noch die Augsburger Berufsfeuerwehr hinzu. Das Rote Kreuz entsandte gut 50 Helfer, darunter die Wasserwacht mit Booten und Tauchern sowie das Drohnenteam. Auch der in Augsburg stationierte Christoph-Helikopter kreiste über der Singold. Zudem waren auch Suchhunde der Polizei unterwegs.

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Benjamin Schorer von der Schwabmünchner Polizei lobte dabei den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Kräfte. Gute Noten vergab die Einsatzleitung für das Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen. „Wenn man bedenkt, dass die Einsatzkräfte aus mehreren Orten und Gruppierungen kamen, war das absolut vorbildlich und somit effektiv“, hieß er bei einer kurzen Abschlussbesprechung nach dem Ende der erfolglosen Suche.

Denn trotz des immensen Einsatzes waren es nicht die vielen Helfer, die am Ende für das glückliche Ende sorgten. Den Erfolg brachten die sozialen Medien. Das Social-Media-Team der Polizei hat über seine Kanäle die Bilder der Kleidung veröffentlicht. So kam dies zu den Eltern, welche schnell für Aufklärung sorgen konnten. Denn das Kind war wohlbehalten zu Hause.

Die Kleidung lag bereits seit Sonntag an der Wassertretanlage – sie wurde nach dem Spielen dort vergessen. Das sorgte für Erleichterung. „Lieber zehn solche Einsätze als ein wirklich verunglücktes Kind“, bilanzierte ein erleichterter Polizist nach Bekanntwerden der guten Nachricht.

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