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Mobilität

29.06.2019

Rundfahrt durch die Stauden soll Spaß an E-Mobilität machen

Ein E-Fahrzeug bei der Aufladung. Die E-Mobil-Tour, die am Sonntag durch die Stauden führt, will auf die Alltagstauglichkeit als auch Umweltfreundlichkeit der Stromer hinweisen.
Bild: Rainer Krebber, IFEU

Die E-Mobil-Tour, die durch die Stauden nach Schwabmünchen führt, will die Alltagstauglichkeit der Elektrofahrzeuge beweisen. Es geht nicht nur um Autos.

Wie bewähren sich verschiedene Elektrofahrzeuge im Mix aus Stadtverkehr, Land- und Bundesstraßen? Eine Antwort auf diese Frage will die E-Mobil-Tour 2019 bieten. Veranstaltet wird sie am Sonntag, 30. Juni, von der Interessengemeinschaft zur Förderung der Elektromobilität im Unterallgäu (IFEU). Sie führt unter anderem durch den Naturpark Augsburg Westliche Wälder und endet in Schwabmünchen. „An der Tour können auch E- Mobil-Fahrer aus dem Landkreis Augsburg mitmachen“, betont Mitorganisator Oliver Strahl aus Mittelneufnach.

Ein Ziel ist, das Image der Elektrofahrzeuge aufzupolieren, mehr noch aber deren Mobilität der breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Dazu will die E-Mobil-Tour der Interessengemeinschaft zur Förderung der Elektromobilität im Unterallgäu (IFEU) beitragen. Sie findet am Sonntag, 30. Juni, statt. Der Autokorso führt unter anderem durch den Naturpark Augsburg-Westliche Wälder. Endstation ist das Restaurant Wertachau in Schwabmünchen.

Kein Rennen

Die E-Mobil-Tour versteht sich als umweltfreundliche Aktion. Demzufolge ist die Rundfahrt auch kein Rennen, sondern soll Spaß an der E-Mobilität machen und diesen nach Möglichkeit anderen Menschen vermitteln.

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Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am Marienplatz in Mindelheim. Bereits dort haben Interessenten die Chance, sich praxisnah über verschiedene E-Fahrzeugmodelle zu informieren. Um 10.30 Uhr bricht der Korso dann von dort auf. Gegen 11.30 Uhr macht er in Türkheim am Marktplatz vor dem Rathaus Station.

Die im Anschluss zu fahrende Strecke mit einem Abschnitt Bundesstraße bleibe bis zum Starttag unveröffentlicht, so der Mittelneufnacher Oliver Strahl vom Organisationsteam. Nur so viel: Die Route beträgt für Radler und Pedelecs rund 38, für andere E-Fahrzeuge 70 Kilometer. Weiter geht es um 12.30 Uhr in die Stauden und endet gegen 13 Uhr in der Wertachau mit einer Pokal- und Preisverleihung.

Die E-Mobil-Tour stellt die Alltagstauglichkeit verschiedener Elektrofahrzeuge im Mix aus Stadtverkehr, Land- und Bundesstraße unter Beweis. An den Start gehen so unterschiedliche Modelle wie BMW i3, Citroen C-Zero, Hyundai Ioniq, Kia Soul, Peugeot iOn, Renault ZEO sowie Tesla S und X.

Nichts für Nörgler

Die Spielregeln der E-Mobiltour seien einfach, aber nichts für Nörgler und Leute, die in der Veranstaltung Pauschaltourismus mit „alles ist geregelt“ suchen, verdeutlicht Oliver Strahl. Zugelassen werden nur E-Fahrzeuge, auch Hybrid, die bauartbedingt mindestens 20 Kilometer rein elektrisch ohne Verbrennungsmotor zurücklegen können.

Über Lademöglichkeiten brauchen sich die Fahrer übrigens keine Gedanken machen. Sie seien für alle Teilnehmer begrenzt vorhanden, obwohl die komplette Tour ohne Zwischenladung erfahrbar ist. An den Stationen erwarten die Besucher zahlreiche Attraktionen wie das Probefahren von E-Autos, E-Wheel, E-Scooter und Segway.

Auch an Interessenten ohne E-Fahrzeuge wurde gedacht: Im Vorfeld der Tour wurden Beifahrer- und Mitfahrplätze verlost, um einmal eine Fahrt in einem Elektroauto zu erleben (wir berichteten). „Wichtig ist uns, dass bei der Tour kein Fahrer mit einem leeren Fahrzeug teilnimmt“, verdeutlichen die Organisatoren.

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