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25.02.2019

SPD lehnt Großprojekt in Siedlung ab

Fühlen sich durch die Stadtteilversammlung in ihrer Haltung bestärkt: Ortsvereinsvorsitzender Armin Bergmann, Bürgermeister Bernd Müller, Stadtrat Helmut Jesske.
Bild: Edmund Mannes

Auch Bürger kritisieren privates Wohnbauvorhaben

Die SPD in Bobingen sieht sich nach einer selbst organisierten Stadtteilversammlung in der Siedlung bestätigt in ihrer Ablehnung eines privaten Wohnungsbauprojektes. Das Echo von etwa 70 Teilnehmern hätte dazu beigetragen, die Bedenken gegen die starke Erweiterung einer bestehenden Wohnanlage am Astern- und Tulpenweg sowie an der Winter- und Frühlingsstraße weiterhin zu vertreten, auch wenn der Rat mit einer Stimme Mehrheit dies anders sah (wir berichteten). Das stellte nun der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat, Edmund Mannes, in einer Presseerklärung fest.

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In einem 15-minütigen Vortrag hatte er bei der Veranstaltung in der Schlossbergschänke über das geplante Projekt ausführlich begründet, was ihn und seine Fraktionskollegen zur Ablehnung im Stadtrat veranlasst hat. Im Anschluss standen die Fraktionsmitglieder und Bürgermeister Bernd Müller für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Dabei zeigte sich, laut Mannes, dass es vor allem die „aus der Sicht vieler Bürgerinnen und Bürger vollkommen überdimensionierten Ausmaße der geplanten Baukörper im Zentrum der Bobinger Siedlung sind, die für Unmut sorgen.“ So habe etwa ein Anwohner in Anspielung an die berühmte Münchner Wohnbausiedlung von einem „Siedler-Neuperlach“ gesprochen, durch das das Ortsbild zerstört würde.

Die geäußerten Bedenken und Zweifel konnte offenbar auch der hinter dem Bauprojekt stehende Privatinvestor nicht ausräumen, der sich der Diskussion mit den Anwohnern stellte. Die endgültige Entscheidung, ob der Bauantrag genehmigt wird, liegt dann beim Landratsamt. (SZ)

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