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Abschluss

22.07.2019

Schüler verabschieden sich auf Italienisch

Nach der Zeugnisübergabe ging der Flitterregen auf die Absolventen der Mittelschule Großaitingen nieder.
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Nach der Zeugnisübergabe ging der Flitterregen auf die Absolventen der Mittelschule Großaitingen nieder.
Bild: H. Schneider

Warum sich die Jugendlichen der Mittelschule Großaitingen das Motto „Bella Italia“ für ihre Feier aussuchten

Als die Schüler der neunten Abschlussklasse der Mittelschule paarweise in feinen Gewändern von der Bühne in den Raum der Mehrzweckhalle schritten und vor den versammelten Eltern, Lehrern sowie Ehrengästen Platz nahmen, war sie wieder da: Diese Mischung aus Freude und Erleichterung mit etwas Wehmut und Bangen vor der Zukunft. 18 Jugendliche beendeten ihre Mittelschulzeit, davon 13 mit dem qualifizierten Abschluss (QA). Die meisten von ihnen beginnen nach ihren letzten Ferien eine Lehre, einige besuchen weiterführende Schulen.

Die am häufigsten genannten Lehrberufe bei den Buben waren Industriemechaniker, Elektroniker, Tiefbaufacharbeiter und Einzelhandelskaufmann. Bei den Mädchen dominieren die Lehrstellen als Industrie- oder Bürokauffrau sowie als Verkäuferin. Doch bevor allzu viele Gedanken an die Zukunft aufkamen, wurde erst einmal der Schulabschluss würdig gefeiert.

Weil ihre Abschlussfahrt nach Italien geführt hatte, wählten die Schulabgänger das Motto „Bella Italia“. So waren die Bühne und die Tische geschmückt und die Schüler der siebten Klasse servierten nach dem alkoholfreien Gläschen Sekt eine italienische Vorspeisenplatte.

Schüler verabschieden sich auf Italienisch

Dominik Angeli und Halil Gümüs übernahmen die Moderation des Abends. Schulleiterin Hannelore Mader griff das Motto der Schüler auf, welches berechtigte Sehnsucht nach den Ferien weckte. Sie ging auch auf die Zeit danach ein: In der Schule müsse Wissensvermittlung mit Persönlichkeitsentwicklung einhergehen – das sei nicht immer einfach, sagte sie und empfahl den Schulabgängern, sich auch künftig Bezugspersonen zu suchen. „Menschen, an denen ihr euch orientieren könnt und die euch Geborgenheit geben, machen euch stark für’s Leben“, gab sie ihnen zum Abschied mit auf den Weg. Mader dankte der Klassenleiterin Elke Riedl für ihr Engagement und ihre wohlwollende Förderung der Schüler, wodurch sie erheblich zu den erfolgreichen Abschlussprüfungen beitrug.

Elke Riedl beschrieb die Hürden auf dem Weg zum Abschluss. „Aber jeder Einzelne von euch ist in seiner erfrischend ehrlichen Art liebenswert“, sagte die Klassenleitern. Bürgermeister Erwin Goßner bedankte sich auch bei Stefan Bader, der kurz vor dem Ende des Schuljahrs als Schulleiter abberufen und zum Schulrat befördert wurde, der bei der Abschlussfeier dabei war. Zu den Schülern sagte Goßner: „Setzt euch Ziele und versucht diese zu erreichen. Stellt euch einen Raum vor, in dem in einer Ecke eine Werkbank und in der anderen ein Sofa steht. Man soll sich auch mal ausruhen, aber man darf nicht dauernd liegen bleiben.“

Zwischen den Reden sorgten der Tanz „Phänomenal“ der dritten und vierten Klassen, sowie Hip-Hop der Siebt- und Achtklässler für Stimmung. Nach einer Bilderschau über ihre Mittelschulzeit bedankten sich die „Stars des Abends“ bei ihren Lehrern und überreichten Geschenke. Dem Dank schloss sich Elternsprecherin Carola Rilling an.

Dann war es endlich so weit, dass die Abschlusszeugnisse den 18 Absolventen übergeben wurden. 14 von ihnen sind aus Großaitingen, drei aus Wehringen und einer aus Kleinaitingen. Auch deren Bürgermeister Manfred Nerlinger und Rupert Fiehl gratulierten. Der Großaitinger Dominik Dieminger schloss seinen Quali mit der besten Note 1,7 ab und Belinda Gebert aus Wehringen stand ihm mit der Note 1,9 als Zweiteste nur wenig nach. Mit den Zeugnissen in der Hand trat die Erleichterung beim fröhlichen Gemeinschaftstanz „Makarena“ sichtlich zu Tage und dann wurde der Festabend mit einem italienischen Büfett abgeschlossen.

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