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Schwabmünchen

31.07.2020

Schwabmünchen sucht Standort für neuen Kindergarten

Auf diesem Spielplätzgelände am Enzianweg, Ecke Auerbachstraße, sollte der neue Kindergarten in Schwabmünchen gebaut werden. Nach Protesten von Anwohnern ist die Stadt nun auf der Suche nach einem Alternativstandort.
Bild: Carmen Janzen

Plus Nach Protesten durch zahlreiche Anwohner sucht die Stadt einen Alternativstandort für den neu geplanten Kindergarten in Schwabmünchen.

Die Pläne der Stadt Schwabmünchen, neben dem bestehenden Christophorus-Kindergarten einen weiteren zu bauen, stieß bei zahlreichen Anwohnern auf Proteste. Sie wollen den Spielplatz am Enzianweg erhalten. Zudem befürchteten sie mehr Lärm und ein erhöhtes Verkehrsaufkommen im Wohngebiet an der Nebelhornstraße. Also forderten sie die Stadt auf, ein besser geeignetes Grundstück zu finden.

Diese Suche gestaltet sich zunächst allerdings gar nicht so einfach. Zum einen drängt die Zeit, da im neuen Kindergarten die Kinder untergebracht werden sollen, die aktuell im Keller der Grundschule betreut werden. Das ist aber nur noch eineinhalb Jahre lang in diesen Räumen möglich, dann erlischt die Betriebserlaubnis des Landratsamtes. Zum anderen erhält die Stadt nur Fördergelder für den Neubau, wenn sie das bislang geplante Gebäude beim Christophorus-Kindergarten an einem anderen Standort exakt so baut, wie ursprünglich vorgesehen.

Das neue Grundstück des Kindergartens gehört der Stadt Schwabmünchen

Großer Vorteil des ursprünglich geplanten Baus neben dem Christophorus-Kindergarten: Das Grundstück befindet sich bereits im Eigentum der Stadt. Fünf Millionen Euro wurden für den Neubau veranschlagt. Hundert Betreuungsplätze für Kinder will die Stadt damit schaffen.

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Doch es gab immer wieder Ärger. Seit Monaten wehren sich Anwohner gegen das Vorhaben, im März gingen über 800 Einwendungen bei der Stadt ein. Wie berichtet, halten sie das Grundstück an der Auerbergstraße für zu klein und befürchten eine Zunahme des Verkehrs.

Bürgermeister Lorenz Müller: Entscheidung im September erwartet

Die Stadt lenkte schließlich ein und versprach, Alternativstandorte zu prüfen. Seitdem ist einige Zeit vergangen. Wir haben bei Bürgermeister Lorenz Müller nachgefragt, wie der aktuelle Stand der Dinge ist.

Wie erfolgreich verlaufen die Verhandlungen für ein alternatives Grundstück?

Lorenz Müller: Die Verhandlungen zum Erwerb eines sehr geeigneten Baugrundstücks sind weit gediehen. Ich bitte um Verständnis, dass ich vor Abschluss eines notariellen Vertrages zu den Details noch keine Auskunft geben kann.

Bis wann ist mit einer Entscheidung bezüglich des Standortes zu rechnen?

Müller: Ich gehe davon aus, dass wir in der Stadtratssitzung im September die Entscheidung über den Standort treffen.

Wann wäre Baubeginn, wenn es doch der Standort am Christophorus-Kindergarten wird?

Müller: Zunächst warten wir ab, bis die Entscheidung über den weiteren Standort getroffen ist.

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