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Gemeinderat

15.05.2019

Sollen hier Wohnungen entstehen?

Wie soll das Anwesen Kirchberg 1 in Obermeitingen, das die Gemeinde im Jahr 2016 erworben hat, weiter genutzt werden? Bürgermeister Losert würde gerne den Bauhof dort unterbringen. Die Wohnung im Vorderhaus soll bleiben.
Bild: Sybille Heidemeyer

Das Anwesen in Obermeitingen gehört der Gemeinde, doch was damit geschieht, ist noch nicht klar. Warum der Bürgermeister bei einer reinen Wohnbebauung Bedenken hat

Das Anwesen Kirchberg 1 hat die Gemeinde im Jahr 2016 gekauft. Doch wie das Gebäude in Zukunft genutzt werden soll, darüber herrscht im Gemeinderat noch keine Einigkeit. Denn es gibt mehrere Varianten.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung war der Architekt Christoph Mayr aus Buchloe zu Gast. Er präsentierte dem Gremium drei Varianten zur neuen Nutzung des Anwesens Kirchberg 1. Die Hofstelle neben dem Rathaus besteht aus einem Wohnhaus, einer Scheune und Stallungen. „Es bietet sich an, diese als Bauhof zu nutzen“, sagte Obermeitingens Bürgermeister Erwin Losert (CSU). Bisher sind die Gerätschaften des gemeindlichen Bauhofs in der Waschhalle der Feuerwehr und im Feststadel untergebracht. Eigene Büro-, Sozial- und Sanitärräume stehen den vier Mitarbeitern nicht zur Verfügung. Zwei Planungsvarianten sehen die Einrichtung einer Kleinwerkstatt und von Lagerflächen für den Bauhof im Stall und einen Hallenneubau für den Fuhrpark vor. Die dritte Variante wäre der komplette Umbau zu Wohnungen. „Eine reine Wohnbebauung an dieser Stelle halte ich für nicht angebracht aufgrund der hohen Lärmbelästigung“, sagte Losert.

Nachdem im Gemeinderat Stimmen für eine Wohnbebauung oder eine Kombination von Bauhof und Wohnungen laut wurden, stellte Losert den Grundsatzbeschluss zur weiteren Nutzung zurück. Vor der Junisitzung werden sich die Gemeinderäte bei einem Ortstermin ein genaues Bild des Anwesens machen.

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Bezüglich der zwölften Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans Nr. 51 „Lechpark“ der Gemeinde Untermeitingen bringt die Gemeinde Obermeitingen als Träger öffentlicher Belange keine Hinweise und Anregungen vor.

Vor einigen Wochen wurden die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Obermeitingen neu gewählt. Der Gemeinderat bestätigte nun Stephan Sperl als ersten Kommandanten und Bernhard Rid als seinen Stellvertreter für eine Amtszeit bis 31. März 2025.

Der Gemeinderat stimmte der Zweckvereinbarung zum interkommunalen Feuerwehrbedarfsplan der GEL-Gemeinden vollinhaltlich zu. Diese Vereinbarung ergänzt den im September 2017 erstellten Feuerwehrbedarfsplan und zielt vor allem darauf ab, dass sich die Freiwilligen Feuerwehren von Untermeitingen, Obermeitingen, Graben und Klosterlechfeld bei Einsätzen gegenseitig unterstützen können. „Die Eigenständigkeit der einzelnen Feuerwehren bleibt erhalten“, sagte Losert.

In der gemeinsamen Sitzung der Lechfeldgemeinden im Februar dieses Jahres wurde der aus einem Wettbewerb hervorgegangene Designentwurf für die Infostelen entlang des Friedensweges vorgestellt. Die einzelnen Gemeinden sollen nun die Zahl und die Örtlichkeiten der Stelen festlegen. Der Gemeinderat hat diesen Tagesordnungspunkt vertagt.

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