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Vernissage
21.10.2019

Auf Fernreise im Königsbrunner Rathaus

Eigene Reiseerinnerungen wurden beim Ehepaar Maurer bei den Bildern wach, die einen riesigen See mit gelblichem Wasser zeigen.
2 Bilder
Eigene Reiseerinnerungen wurden beim Ehepaar Maurer bei den Bildern wach, die einen riesigen See mit gelblichem Wasser zeigen.

Jürgen Hörauf zeigt zu Kunst verarbeitete Eindrücke aus fernen Ländern

In seiner Ausstellung, „Malexkursionen“ präsentiert der Augsburger Künstler Jürgen Hörauf im Kunstkarree des Königsbrunner Rathauses bis einschließlich Dienstag, 26. November, Impressionen, die er auf zahlreichen Fernreisen erlebt und zu Hause künstlerisch ver- und bearbeitet hat.

Die von Tobias Ziegler (E-Piano) und Bianca Steinbusch (Gesang) musikalisch einfühlsam umrahmte Vernissage besuchten zahlreiche Gäste. Zweite Bürgermeisterin Barbara Jaser lobte in ihrer Laudatio die Vielseitigkeit der Ausstellung. Neben erläuternden Skizzenbüchern, die Hörauf direkt vor Ort bestückte, präsentiert sie Werke, die teilweise Fotos, Wachs, Küchenkrepp Acrylfarbe und Tusche zum Gestalten einsetzen. Menschenstudien, Landschaftsansichten, Brückenkonstruktionen, Pflanzenstudien gibt es zu entdecken. Auch zart anmutende Drucke in Holzschnitttechnik setzen das Thema Reise gekonnt um.

„Diese spannenden Momentaufnahmen entführen den Betrachter nicht nur in die weite Welt, sie laden vielmehr zum sehr genauen Hinsehen ein. Auf diese Weise kann man die Botschaft des Künstlers, verpackt in seine Exponate, förmlich unter der Oberfläche wahrnehmen, quasi erspüren“, sagte Barbara Jaser. Passend hierzu fand sie daher den Ausspruch: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“, aus dem „Kleinen Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.

Jürgen Hörauf, der bereits auf zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland zurückblicken kann, plauderte im Gespräch mit Kulturbüro-Leiterin Ursula Off-Melcher im Anschluss über sein künstlerisches Schaffen:

Seit 1995 engagiert sich Hörauf, der neben Ölmalerei auch die Airbrush-Technik praktiziert, neben einer Mitgliedschaft bei den Landkreismalern und dem Kunstverein Bobingen auch im Königsbrunner Künstlerkreis (KKK). Dort fungiert er seit drei Jahren nicht nur als Vorsitzender, sondern referiert auch über besondere Techniken, Farbpigmente und organisiert auch Kunstreisen.

„Meine ersten Kunstreisen nach Thailand, Laos, Kambodscha, Myanmar und Kuba, fanden organisiert und in Gruppen statt. Später erkundete ich ferne Länder, da bevorzugt Marokko, auf eigene Faust“, sagte der Künstler. „Abseits ausgetretener Touristen-Pfade fand ich ideale Bedingungen, um in aller Ruhe Architektur, Landschaften aber – nach deren Einverständnis – auch Einheimische zu malen“, fuhr Hörauf fort. Aus Hunderten Reise-Skizzen holt er sich zu passender Zeit die typische Atmosphäre wieder zurück ins Atelier. „Selbst nach einigen Jahren ist die Erinnerung lebendig und lässt mich das Erlebte zu Papier bringen“, freut sich Hörauf.

Als Vorsitzender des KKK bedankte er sich abschließend im Namen der Künstlervereinigung besonders herzlich bei der ausscheidenden Kulturbüro-Leiterin Ursula Off-Melcher für die allzeit gute Zusammenarbeit in den vergangenen sieben Jahren. Nun durften sich die Gäste auf Kunst-Fernreise durch das Kunstkarree begeben, bestens geführt und begleitet von Künstler Jürgen Hörauf, der jederzeit gerne für Rede und Antwort zur Verfügung stand.

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