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Politik

20.04.2019

Viel Applaus für einen altgedienten Parteifreund

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Franz Rossmann (rechts) ist seit 60 Jahren Mitglied in der CSU. Dafür erhielt er von Maximilian Weller eine Ehrennadel und Urkunde. Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Franz Feigl (links).

Franz Rossmann ist seit 60 Jahren bei der CSU, nicht immer in Königsbrunn. Fraktionschef spricht über Strahlkraft

Kleine Veränderungen im Vorstand und eine ganz besondere Ehrung gab es bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Königsbrunner CSU.

Ortsvorsitzender Maximilian Wellner zeichnete mit Ehrenvorsitzendem Norbert Schwalber und Bürgermeister Franz Feigl Mitglieder aus, die durch ihre langjährige Parteizugehörigkeit ihre Verbundenheit ausdrücken. Allen voran Franz Rossmann, der bereits seit 60 Jahren der CSU angehört. Am Anfang sei Rossmann im CSU-Ortsverband Stadtbergen engagiert gewesen, wusste Bürgermeister Feigl zu berichten. Dort saß er für die Christsozialen im Gemeinderat. Dann zog es Rossmann nach Schwabmünchen, wo er dem Ortsverband zeitweilig vorstand, bevor er in die Brunnenstadt übersiedelte und damit in den Königsbrunner Ortsverband wechselte. Für dieses ungewöhnliche Jubiläum gab es Applaus von den 46 Wahlberechtigten und den vielen Gästen.

Zuvor erhielten die Mitglieder umfangreiche Berichte von Kassier Klaus D. Bader und Vorsitzenden Wellner. Er verwies auf die vielen Termine und Veranstaltungen geselliger und politischer Natur, wie die 70-Jahr-Feier mit dem ehemaligen Staatsminister Thomas Goppel und dem Vortrag vom Leiter der Staatskanzlei, Florian Herrmann zum Thema „Innere Sicherheit“. Von Alexander Leupolz, CSU-Fraktionsvorsitzender im Königsbrunner Stadtrat, erhielt die Versammlung einen umfassenden Bericht zu den aktuellen Themen. Dabei ging es unter anderem um die Schulsanierungen, die zusammen über 30 Millionen Euro kosten werden. Hierbei stünden nicht die reinen Umbauten im Vordergrund, betonte Leupolz, es gehe auch um neue Lehrmethoden.

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Ein weiteres Thema war die Entwicklung im Bereich der ehemaligen Königstherme. Die Stadt brauche dort kein Leuchtturmprojekt, das weit über die Stadtgrenzen hinaus strahle, sondern eines, das nach innen ausstrahlt. Es sei wichtig, hier an die Vereine zu denken: „Die Vereine haben es immer schwerer, und man könnte da jetzt wegschauen, wie es andere tun“, sagte Leupolz. „Was wir planen, wird vielen Vereinen ein neues Fundament geben“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende die Position seiner Partei. „Diese Gelder strahlen nicht über Königsbrunn hinaus, sondern helfen über die Nutzung den Königsbrunnern. Denn ohne Vereine ist eine Stadt nichts.“

Bei den anschließenden Neuwahlen traten viele Aktive für ihre Positionen wieder an und erhielten sehr gute Ergebnisse, wie Vorsitzender Maximilian Wellner, dem alle anwesenden Wahlberechtigten ihr Vertrauen aussprachen. Die bisherige Schriftführerin Ingrid Gärtner wird zukünftig als stellvertretende Vorsitzende das Führungsteam unterstützen. Ihr folgte Christian Wörner als Schriftführer. Dem Ortsverband gehören aktuell 165 Mitglieder an. (AZ)

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