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Kultur

10.04.2019

Vier Talente und vier Klarinetten

Das junge Klarinettenquartett „Camp4Clarinets“, bestehend aus (von links) Verena Waldmann, Serto Rojewski, Alexandra Knoll und Nico Queste, begeisterten das Publikum im Unterem Schlösschen in Bobingen mit seinem Programm „Oldies but Goldies“.
Bild: Sybille Heidemeyer

Ein junges Ensemble zeigt in Bobingen die Vielfalt seiner Instrumente

Camp4Clarinets – das sind vier talentierte junge Musiker, die sich vor gut eineinhalb Jahren zu einem Klarinettenquartett zusammengefunden haben. Verena Waldmann (19), Serto Rojewski (24), Alexandra Knoll (16) und Nico Queste (16) sind Mitglieder verschiedener Blasorchester wie der Jugendblaskapelle Sonthofen und dem Bezirksjugendblasorchester des Bezirks 13 des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (BJBO 13). Aus Freude an der Musik und um sich weiterzuentwickeln, stellen sie sich der Herausforderung, solistisch im Quartett zu spielen. Unterstützt werden sie dabei von Dirigent Jörg Seggelke.

Der Name Camp4Clarinets, den das Ensemble seit August 2017 trägt, steht für die Verbundenheit zwischen den vier Musikern, genauso wie für die Begeisterung zu ihren Klarinetten, Bassklarinetten und der Musik.

Nun gab das Ensemble sein drittes Konzert – nach Auftritten im Allgäu zum ersten Mal in Bobingen. Mit rund 50 Besuchern war der kleine Saal im Unteren Schlösschen voll besetzt, der optimale Veranstaltungsort für ein Kammerkonzert.

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„Oldies but Goldies“ lautete der Titel, der schon erahnen ließ, dass das Programm nicht unbedingt klassisch geprägt war. Nach dem ersten Satz aus Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ präsentierten die jungen Musiker eine Reihe bekannter Popsongs quer durch die Jahrzehnte wie „What a feeling“, „Don’t stop believin’“ „99 Luftballons“ und „I want it that way“. Verena Waldmann und Serto Rojewski haben die Lieder eigens für ihr Klarinettenquartett arrangiert. Und diese außergewöhnlichen Instrumentalversionen klangen wirklich großartig und wurden vom Publikum mit viel Applaus belohnt. Alexandra Knoll an der Bassklarinette sorgte für die tiefen Töne und den Groove.

Rhythmisch unterstützt wurden die Klarinettisten von Michael Werner an der Cajon und – wie beim beschwingten „Honey Pie“ von den Beatles – am Waschbrett.

Mit „Bohemian Rhapsody“ von Queen wagten sich die Musiker an ein sehr anspruchsvolles Stück, das sie gut meisterten.

Als „Special Guest“ begrüßte das Quartett seine Klarinettenlehrerin Melanie Hafner. Sie brillierte mit „Solo de concours“ von André Messager, einem Wahnsinnsstück mit schnellen Läufen. Als Zugabe interpretierten Camp4Clarinets „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer auf wirklich eindrucksvolle Weise. Nach diesem Konzert kann man sicher sein, dass die vier jungen Künstler ihren musikalischen Weg gehen werden und hoffentlich weiterhin von sich hören lassen.

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