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Programm

30.01.2020

Von „Schlangenfangern“, Geistern und Hexen

Ehrungen bei den Hochsträsslern mit: (von links) Klaus Kühne, Ingrid Kühne, Anette Anthuber, Mathilde Vogt, Lieselotte Schwarz, Edith Wildbrett, Ferdinand Seitz, Manfred Wildbrett, Vorsitzende Corinna Kammerer, Fritz Schlitt, Karl Schenk und Lidwina Seitz.
Bild: Anja Fischer

Was die Mitglieder des Bobinger Heimatvereins vorhaben und wie sich der Vorstand verändert

Auf einen teilweise neuen Vorstand kann die Vorsitzende des Bobinger Heimatvereins d’Hochsträssler, Corinna Kammerer, in den nächsten zwei Jahren bauen. Nachdem Beppo Sedran, Jakob Wild und Günter Sturm aus dem Gremium ausgeschieden waren, wählte die Versammlung bei der Jahreshauptversammlung im Laurentiushaus als Ersatz Franz Xaver Holzhauser, Dr. Elisabeth Plößl und Eva Sedran als Beisitzer in den Vorstand.

Damit kann das Team im neuen Jahr wieder mit einem vielseitigen Jahresprogramm durchstarten. Bei Vorträgen zu den Bobinger Schlösschen oder zur historischen Wasserversorgung der Stadt Augsburg dürfte für jeden das passende Thema dabei sein. Von „Schlangenfangern“, versunkenen Schlössern, Geistern und Hexen berichtet der Sagensammler Josef Rühfel. Interessant werden sicherlich die Ausstellungen in den Museumsräumen in der Alten Mädchenschule in Bobingen. Zum Internationalen Museumstag am 17. Mai ist ebenso wieder eine Teilnahme geplant wie eine große Sonderausstellung Ende November. Diese wird sich mit der historischen Wasserversorgung der Stadt Augsburg beschäftigen. Dabei ist der Platzmangel in den Museumsräumen ein Dauerthema für die Hochsträssler. Auch in der jüngsten Versammlung stellte Prof. Hans Frei die Frage, wie es denn mit den Museumsräumen weitergehen soll. Wann könne die Stadt Bobingen wohl weitere Räume zur Verfügung stellen? Dies konnte der anwesende Zweite Bürgermeister der Stadt, Klaus Förster, beantworten: Im Stadtrat habe man sich sehr für die Sanierung eingesetzt, betonte er. Derzeit gebe es Beschlüsse für eine barrierefreie Generalsanierung, in deren Zusammenhang zusätzliche Räume für das Heimatmuseum zur Verfügung gestellt werden sollen. Da die Alte Mädchenschule aber gerade noch als Kindertagesstätte genutzt werde, können weitergehende Beschlüsse erst umgesetzt werden, wenn diese Nutzung nicht mehr nötig ist. So muss der Verein wohl noch einige Jahre auf die neuen Räume warten, dem Tatendrang des Vorstands tut dies jedoch keinen Abbruch. Obwohl der Verein ein „schrumpfender“ Verein ist, wie Corinna Kammerer betonte. Derzeit haben die Hochsträssler 273 Mitglieder, neun weniger als noch vor einem Jahr.

Durch seine vielen Aktivitäten hat der Verein in jedem Jahr auch Einnahmen, die oftmals als Spenden weitergegeben werden. In diesem Jahr durften sich die katholische Pfarrgemeinde über eine Spende von 800 Euro für die Sanierung der Fensterläden am Pfarrheim und die evangelische Gemeinde über 216,50 Euro für die neue Orgel in der Dreifaltigkeitskirche freuen.

Zu guter Letzt verwies Corinna Kammerer auf eine besondere Spalte auf der Homepage der Hochsträssler. Dort hält das neue Vorstandsmitglied Franz Xaver Holzhauser unter „Historie“ Wissenswertes, Erstaunliches und Kurioses aus der Bobinger Vergangenheit fest und veröffentlicht diese.

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