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Warum der Fasching im Augsburg Land heuer komisch war

Warum der Fasching im Augsburg Land heuer komisch war
Kommentar Von Maximilian Czysz
25.02.2020

Irgendwie war der Fasching im Augsburger Land in diesem Jahr komisch. Die allgemeine Feierlaune wollte sich nicht bei jedem einstellen. Das hatte Gründe.

Jetzt ist er vorbei, der Fasching. Die einen stimmen Wehklagen an und sehnen den 11. November herbei. Andere schnaufen durch und sagen sich: „Zeit ist’s geworden.“ Denn irgendwie war der Fasching in diesem Jahr komisch. Die allgemeine Feierlaune wollte sich nicht bei jedem einstellen. Das hatte Gründe.

Extremismus in Mickhausen schlägt auf die Stimmung

Ernüchternd war sicherlich die Erkenntnis, dass Extremismus auch direkt in der Nachbarschaft zu Hause sein kann. In Mickhausen wurde der mutmaßliche Kopf einer kriminellen Vereinigung festgenommen, die wohl Anschläge auf Politiker, Muslime und Asylbewerber ins Auge gefasst hatte und sich dazu auch bewaffnen wollte. Tage später erschoss ein Mann neun Menschen in Hanau. Und am Rosenmontag raste ein Autofahrer in einen Faschingsumzug und verletzte viele Zuschauer.

Nicht jedem ist es gelungen, die schrecklichen Nachrichten für einige Stunden auszublenden. Unter dem Eindruck der Ereignisse ließen einige Faschingsfreunde sogar den Umzugsbesuch ausfallen. Das ist schade. Denn wir dürfen uns nicht vom Hass und Wahn Einzelner verunsichern lassen. Wir dürfen uns nicht von der Angst treiben lassen, sonst geben wir einen Teil unserer Freiheit auf.

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