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31.12.2019

Wehringer Ortseinfahrt soll erst später saniert werden

Was alles in Wehringen passiert ist und was 2020 auf dem Terminkalender steht. Bürgermeister lobt Engagement

In der Jahresschlusssitzung des Gemeinderates erinnerte Bürgermeister Manfred Nerlinger gemeinsam mit Gemeindeleiter Andreas Euba in einem Bilderrückblick an die vielen Veranstaltungen, welche die Gemeinde und die örtlichen Vereine im vergangenen Jahr geleistet haben. Eine zweite Bildergalerie war den gemeindlichen Projekten gewidmet. „Es ist einiges los in Wehringen“, stellte Manfred Nerlinger zufrieden fest. Und es wird so weitergehen: Nach den Kommunalwahlen wird es neben dem Maibaumfest und dem Wochenmarkt-Frühlingsfest 2020 wieder ein historisches Dorffest geben. Daneben hat die Gemeinde einige Bauprojekte wie die Brückendurchfahrt an der Oberottmarshauser Straße und die Sanierung der Wertachbrücke von März bis September. Die Sanierung der Ortseinfahrt von Bobingen kommend wird aus diesen Gründen auf 2021 verschoben. Nerlinger: „Sonst wären wir ja gar nicht mehr zu erreichen.“ Der Neubau des Kindergartens dagegen soll beginnen, sobald die Förderzusage des Freistaats Bayern vorliegt.

Vieles allerdings, was auf dem gemeindlichen Termin- und Aktionsplan steht, wäre ohne das ehrenamtliche Engagement der Wehringer nicht möglich. Dieses Engagement, das oft so unspektakulär daherkommt, sei enorm wichtig, betonte der Bürgermeister und malte sich aus, was alles fehlen würde, gäbe es keine Menschen mehr, die sich unentgeltlich für andere einsetzen.

Nerlinger sprach auch den weltweit und regional festzustellenden Werteverfall an. Dabei seien es gerade Werte, die die Gesellschaft im Kern zusammenhalten. In Wehringen drücke sich dies durch die ehrenamtliche Arbeit aus, auf die Nerlinger sehr stolz ist. Das mache es zu einem großen Glück, in Wehringen zu wohnen.

Die Finanzlage der kleinen Gemeinde sei ebenfalls sehr glücklich zu bewerten. Die Steuerkraft sei überdurchschnittlich und das vorhandene Geld gut angelegt. Allein im vergangenen Jahr kaufte die Gemeinde landwirtschaftliche Flächen im Wert von etwa 1,4 Millionen Euro. „Damit haben wir für künftige Generationen vorgesorgt“, so Nerlinger. Trotz Investitionen von fast 20 Millionen Euro innerhalb der vergangenen zehn Jahre sei die Gemeinde weiterhin schuldenfrei und finanziell kerngesund. Damit, so Nerlinger sicher, könne man auch künftig alle notwendigen Investitionen leisten. Auch für die Bürger habe die sichere finanzielle Lage positive Auswirkungen: Seit 40 Jahren habe es in Wehringen keine Erhöhung der gemeindlichen Steuern mehr gegeben. Wehringen habe damit die niedrigsten Steuersätze im gesamten Landkreis, so Nerlinger. Die Vereine würden außerdem von der Gemeinde bei Investitionen großzügig unterstützt und erhielten für die Kinder- und Jugendarbeit eine Förderung von 12,50 Euro pro Kind. Dazu sei die Benutzung aller gemeindlichen Einrichtungen für die Wehringer frei.

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