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Gemeinderat

08.11.2019

Welche Feuerwehr wann alarmiert wird

Nach Aufrüstung des Löschgruppenfahrzeugs ändert sich der Alarmierungsplan der Feuerwehr.
Bild: Uwe Bolten

Aufgrund der Nachrüstung eines Feuerwehrfahrzeuges in Graben tritt bald eine neue, interkommunal abgestimmte Alarmierungsreihenfolge in Kraft. Die Kommunalwahl wirft ihre Schatten voraus

Das vor einigen Jahren von der Geschäftsstelle des Begegnungslands initiierte interkommunale Verkehrskonzept lebe wieder auf, berichtete Grabens Bürgermeister Andreas Scharf dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung. Im Verbund einigte man sich zuvor darauf, das Projekt auf eigene Kosten durchzuführen, da die Vergaberichtlinien für die Förderung zu komplex erschienen. „Derzeit werden nach Abstimmung der Themen und Inhalte entsprechende Fachbüros zur Durchführung gesucht“, erläuterte er den Stand. Als Themen nannte er unter anderem eine Hochfeldtangente zur Umfahrung Schwabmünchens, eine Untersuchung des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Radwegeverbindungen. Im Zuge der Beschaffung und Beladung eines Verkehrsrettungssatzes im Löschgruppenfahrzeug „LF 10/6“ wurde die Alarmierungsreihenfolge der lokalen Feuerwehren überprüft. Zukünftig werden die Feuerwehren Graben und Schwabmünchen bei jeder Alarmierung an den Kreisstraßen A16 und A30 angefordert. Zusätzlich rückt die Feuerwehr Graben bei Alarmierungen im Gewerbegebiet nördlich der Kreisstraße A30 in Schwabmünchen an. Im Gegenzug wird die Feuerwehr Schwabmünchen bei einer Alarmierung westlich der Fuggerstraße und am Baggersee angefordert. „Die aktualisierten Pläne treten erst nach Einbau des Rettungssatzes in Kraft“, fügte Scharf hinzu.

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Weiterhin beschloss der Rat einstimmig den Neuerlass der Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen der Feuerwehr der Gemeinde Graben auf Grundlage einer amtlichen Mustersatzung. „Angesichts der kaum überschaubaren Vielfalt eingesetzter Geräte und der nicht feststellbaren Einsatzhäufigkeit und -dauer sind seriöse Berechnungen von entsprechenden Pauschalsätzen nicht mehr möglich“, sagte der Bürgermeister im Vorfeld. Nach den neuen Beträgen werden zukünftig Feuerwehreinsätze deshalb nach Strecken-, Ausrückestunden- und Personalkosten ermittelt.

„Da mit einer weiteren Zunahme der Briefwähler zu rechnen ist, wird es bei der Kommunalwahl fünf Wahllokale und zwei Briefwahllokale im Gemeindegebiet geben“, berichtete Scharf. Das zweite Briefwahllokal werde im Gymnastikraum der Sporthalle eingerichtet. Da für die Besetzung der sieben Wahlvorstände rund 60 Helfer benötigt würden, bat er die im Rat vertretenen Wählergruppen, geeignete Personen vorzuschlagen.

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Dem Einbau einer Einliegerwohnung in die bestehende Mehrzweckhalle an der Weberstraße 1a, der Einrichtung eines Carports an der Zeppelinstraße 1 und an der Bahnhofstraße 9 erhielten das gemeindliche Einvernehmen.

Der Ersatz einer Hecke durch einen Zaun an der Verbindung zwischen Watzmann- und Peißenbergweg bekam eine Ausnahmegenehmigung, da die alte Begrenzung durch die Hecke schon dieselbe Höhe hat.

Aus nichtöffentlicher Sitzung gab der Bürgermeister die Auftragsvergabe für die Fassadengestaltung der Turnhalle Lagerlechfeld an die Firma Süd Fassaden aus Königsbrunn über die Auftragssumme von 24153 Euro bekannt.

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