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Königsbrunn

06.04.2021

Wer will in Königsbrunn Müll sammeln?

Müll zum Einsammeln gibt es reichlich: Unser Bild zeigt das Ergebnis einer Gruppe, die am Auensee unterwegs war.
Foto: Petra Manz (Archivbild)

Normalerweise gibt es im Frühjahr immer große Aufräumaktionen in Königsbrunn. Heuer geht das nicht, doch die Stadt hilft Bürgern, die Abfall sammeln möchten.

Die "Ramadama"-Aktionen der vergangenen Jahre waren in Königsbrunn immer gut besucht: Bürger trafen sich und zogen mit Zangen und Müllsäcken los, um den Unrat aufzulesen, den achtlose Mitmenschen über den Winter hinweg einfach in der Natur abgeladen haben. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Aktion im vergangenen Jahr kurzfristig abgesagt, und auch in diesem Jahr soll es keine größeren Treffen von Müllsammlern geben. Die Stadt Königsbrunn freut sich aber trotzdem über jeden, der seinen vor-österlichen Spaziergang nutzen will, um die Natur zu säubern.

Freiwillige Helfer können sich dazu beim Betriebshof der Stadt unter der Telefonnummer 08231/606-170 melden und mitteilen, wann und wo sie sammeln wollen. Der Betriebshof stellt Zangen und Säcke zur Verfügung und kümmert sich am Ende auch um die Entsorgung des gesammelten Unrats. Erste Organisationen haben bereits mit der Arbeit begonnen: So haben immer die Südsiedler den Bereich rund um die Lechstraße gereinigt und die Jugend des Fischereivereins war bei den Weihern im Süden der Stadt aktiv, teilt die Stadt mit.

Die Leiterin des Betriebshofs gibt Tipps, wo Freiwillige in Königsbrunn Müll sammeln können

Zu tun gebe es trotzdem noch genug: an den Straßenrändern, in Hecken und Wiesen, in Grünflächen, an Schulwegen, öffentlichen Plätzen und Spielplätzen. Betriebshof-Leiterin Stephanie Detke gibt Anrufern auch Tipps, wo ihr Einsatz besonders dringend gebraucht wird: "Wir stimmen die Einsatzorte ab und geben auch gerne Empfehlungen für Gebiete, wo gesammelt werden sollte!"

Durch die fehlende Vegetation sind die Überreste menschlicher Unachtsamkeit derzeit auch in Gebüschen gut erkennbar. Die Stadtverwaltung bittet die Sammler allerdings, in Gebüschen achtsam zu Werke zu gehen, um keine brütenden Vögel zu stören. Gleiches gilt für Vogelnester und Fischlaich in den Uferzonen von Gewässern. In Naturschutzgebieten sollten die Wege nicht verlassen werden. An viel befahrenen Straßen sollten die Sammler zudem Warnwesten tragen. Wertstoffe sollten getrennt vom restlichen Abfall in Müllsäcke verpackt und beim Wertstoffhof abgegeben werden. (AZ)

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