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Königsbrunn
23.01.2023

Protestanten und Katholiken sind „Geschwister im Glauben“ 

Bei einem ökumenischen Wortgottesdienst in St. Johannes sprachen Pfarrer Ernst Sperber (links) und sein katholischer Kollege Bernd Leumann.
Foto: Hermann Schmid

Beim ökumenischen Neujahrsempfang in Königsbrunn werden die Herausforderungen für die Kirchen und die Kräfte, die der christliche Glaube bietet, angesprochen.

Um den Satz „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“ aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer rankten sich die Beiträge beim ökumenischen Neujahresempfang in Königsbrunn am Samstagabend. Zum zweiten Mal nach dem Jahr 2020 hatten dazu die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde und die katholische Pfarreiengemeinschaft gemeinsam eingeladen. Zum Auftakt feierten Pfarrer Ernst Sperber, Pfarrerin Elisabeth Knopf und ihr katholischer Kollege Bernd Leumann mit etwa 150 Anwesenden in der Johanneskirche einen Wortgottesdienst, der vom Ensemble „Terzflimmern“ unter der Leitung der Dekanatskantorin Maria Schemm gefühlvoll musikalisch umrahmt wurde.

Pfarrer benennen die größten Baustellen in Königsbrunn in diesem Jahr

Pfarrer Sperber sprach die wachsenden gemeinsamen Aktivitäten der beiden Konfessionen in der Stadt an und erwähnte dabei die Sternsinger-Aktion. An der von ihm organisierten Israel-Reise hätten zudem auch einige Katholiken teilgenommen. Pfarrer Leumann fragte Sperber nach seinen „größten Baustellen in 2023“ – und löste mit dem Zusatz „in drei Sätzen“ Heiterkeit in der Johanneskirche aus. Sperber sprach die Jubiläen 90 Jahre Posaunenchor und 45 Jahre PC-Orchester an, vor allem aber die Bauprojekte, die „vermutlich“ in diesem Jahr beginnen werden: Die Sanierung des historischen Pfarrhauses neben St. Johannes, die Neugestaltung des Kirchplatzes und architektonische Verbesserungen am evangelischen Gemeindezentrum.

Pfarrer Leumann erwähnte im Gegenzug die Erweiterung der Kindertagesstätte bei der Kirche Zur Göttlichen Vorsehung und fügte dann an: „Unsere größte Baustelle ist die Kirche insgesamt.“ Es sei wichtig, „aus dem Sog der schlechten Nachrichten“ herauszukommen, „damit wir wieder die frohe Botschaft freudig verkünden“. 

Pfarrer Sperber: Eine Erlösung vom Schämen

Bezugnehmend auf das Paulus Wort sprach Pfarrer Sperber Situationen an, in denen er sich persönlich schäme – etwa wenn er sich außerhalb seines Hauses gelegentlich „der säkularisierten Gesellschaft anpasse“ und auf das Tischgebet verzichte. Er deutete dann das Evangelium auch als eine „Geschichte der Erlösung vom Schämen“. Christi Botschaft für die Menschen sei auch: „Du musst dich nicht immer fragen: Mache ich alles richtig?“ Und nicht der Tag, an dem man keinen Makel mehr an sich entdecke, sei für Christen der größte Freudentag, sondern Karfreitag und Ostern. „Konzentrieren wir uns auf das Gute, das Evangelium“, so Sperber und fügte hinzu: „Wie gut, dass wir einander als Geschwister im Glauben haben.“

Ausführlich zitierte Sperber aus einem Text der 2002 verstorbenen Chansonsängerin Hildegard Knef: „Die Welt ist geschwätzig und vorlaut, solange es gut geht. Nur wenn jemand krank ist und stirbt, wird die Welt verlegen, dann weiß sie nichts mehr zu sagen. Genau an dem Punkt, wo die Welt schweigt, richtet die Kirche eine Botschaft aus. Ich liebe die Kirche um dieser Botschaft willen.“ Er machte in seiner Predigt eine lange Pause (ausgefüllt mit einem Violin-Solo und dann dem Sechs-Uhr-Läuten), in dem die Anwesenden darüber nachdenken konnten, „für welche Botschaft womöglich auch wir die Kirche lieben“.

Bürgermeister spricht die Herausforderungen der Stadt Königsbrunn an

Zum geselligen Teil ging es ins evangelische Gemeindezentrum, wo in zahlreichen Grüppchen auch über die Gedankenanstöße aus dem Gottesdienst gesprochen wurde. Sein Grußwort richtete Bürgermeister Franz Feigl an die Gäste als Vertreter des gesellschaftlichen Lebens in Königsbrunn. „Sie tun Gutes, Sie wirken, dafür sage ich im Namen der ganzen Stadt: Danke.“ Er sprach einige aktuelle Herausforderungen für die Stadt an. Neben der wachsenden Zahl der Flüchtlinge auch den Fachkräftemangel, der nicht zuletzt auch einen Mangel im Ehrenamt mit sich bringe.

Pfarrer Ernst Sperber (links) und sein katholischer Kollege Bernd Leumann.
Foto: Hermann Schmid

Feigl sprach zudem die Herausforderungen der Energiewende an, auf die man in Königsbrunn vor allem mit einem Ausbau von Sonnenstrom reagieren müsse. Seine spontane Frage in den Saal: „Können Sie sich Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern von St. Johannes und St. Ulrich vorstellen?“ Im anschließenden ökumenischen Gemurmel waren eher dezente Ja-Stimmen herauszuhören. 

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