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  3. Landkreis Augsburg: Wann entdecken die Waschbären den Landkreis Augsburg für sich?

Landkreis Augsburg
15.05.2024

Wann entdecken die Waschbären den Landkreis Augsburg für sich?

Ein niedliches Tier, über das viel diskutiert wird: Der Waschbär.
Foto: Uwe Zucchi

Über Ärger rund um den Waschbären wird deutschlandweit viel berichtet. Auch im Augsburger Land sind die Tiere schon aufgetaucht.

Einen schlafenden Waschbären findet eine Schwabmünchnerin 2011 auf ihrem Garagendach. Vor vier Jahren beschäftigt eines der Tiere Stadtbergen, im selben Jahr verursachen zwei Waschbären einen Unfall auf der B300 zwischen Gessertshausen und Ustersbach. In der Region gab es bisher nur vereinzelte Berichte über Waschbären, bundesweit macht er als vermeintlicher „Problembär“ vermehrt Schlagzeilen. 

Kassel gilt als „Waschbärenhauptstadt Europas“. In Bayern ist mittlerweile Unterfranken als Waschbären-Hotspot bekannt. Er hat aktuell bayernweit die höchsten Jagdzahlen von Waschbären, das zeigen die Streckenzahlen des Bayrischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Auch Unterfrankens Nachbarbezirke Mittel- und Oberfranken hatten in den vergangenen Jahren vergleichsweise hohe Jagdzahlen. Bahnt sich der Waschbär seinen Weg nach Schwaben ins Augsburger Land? 

In der Region gibt es vereinzelte Waschbären

Aktuell leben die Kleinbären vereinzelt im Landkreis. Wie das Landratsamt Augsburg auf Anfrage mitteilt, seien bereits 1985 drei Tiere abgeschossen worden. Und in der Gegenwart? „Bei uns hier im Raum Augsburg ist der Waschbär noch kein Problem“, sagt Hans Fürst, Vorsitzender der Jägervereinigung Augsburg. Gewisse Maßnahmen könne man jedoch ergreifen, bevor die Tiere zu einem Problem werden. Tatsächlich dürfen Waschbären auch abgeschossen werden. Als invasive Neozoen-Tierart dürfe er ganzjährig bejagt werden, informiert das Landratsamt. "Neozoen" sind Tiere, die ab 1492 „unter direkter oder indirekter Mitwirkung des Menschen in ein ihnen zuvor nicht zugängliches Faunengebiet gelangt sind und dort neue Populationen aufgebaut haben“, so eine Definition des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. Der Waschbär ist seit 2016 auf der Liste invasiver gebietsfremder Arten der Europäischen Union geführt. Invasive Arten gefährden „in ihrem neuen Einbringungsgebiet die biologische Vielfalt“, wie das Bundesamt für Naturschutz auf seiner Internetseite erklärt.

Der Waschbär ist nicht heimisch in Deutschland

"Im Wald spielt der Waschbär nicht die Rolle", sagt Silvio Mergner, Leiter des Forstbetriebs Zusmarshausen der Bayerischen Staatsforsten. Jäger Hans Fürst nimmt mit Blick auf die Tendenz anderorts aber an: „Es werden mehr.“ Das gebietsfremde Tier könne durchaus eine Konkurrenz für heimische Arten darstellen. „Im Lebensraum, den der Waschbär einnimmt, werden andere Tiere mit Sicherheit weniger sein“, bringt es Hans Fürst auf den Punkt. Das kleine Wildtier mit schwarzer Gesichtsmaske hat kaum natürliche Fressfeinde. Den hier wenig verbreiteten Wolf könne sich der Jäger aber als Konkurrenten vorstellen.

Viele verbinden mit dem Waschbären vor allem durchwühlte Mülltonen und das Einnisten unwillkommener Gäste in Dachböden. Bei der Bevölkerung seien sie nicht unbedingt beliebt, so der Vorsitzende der Jägervereinigung Augsburg. Die vereinzelten Waschbären in der Region seien teils auch in bebauten Gebieten, gerade am Stadtrand, anzutreffen. Das ist ein Problem: „Die Jagd ruht im bewohnten Bereich“, erklärt er. Jagen sei dort nur mit Sondergenehmigung erlaubt. Damit der Kleinbär weiterhin keinen Ärger macht, rät Fürst: Im Garten dürfe sich keine für Tiere zugängliche Nahrung befinden. Wichtig sei es, Essensreste gut wegzuräumen, Mülltonnen zu schließen und auch übermäßiges Vogelfutter am Boden zu vermeiden

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