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Handball

12.11.2019

14 Treffer: Leo Reichenbergers großer Wurf

Nach der Derbyniederlage in Bobingen meldeten sich Schwabmünchens Bezirksoberliga-Herren (gelbe Trikots) mit einem 33:23-Erfolg gegen Ichenhausen eindrucksvoll zurück. Leo Reichenberger (rechts) erzielte dabei 14 Treffer.
Bild: Felix Dahlheim

Nach der Derbyniederlage holen Schwabmünchens Herren einen deutlichen Sieg. Das Frauenteam zeigt in Landshut viel Moral, wartet aber weiter auf den ersten Erfolg

Mit einem locker herausgespielten 36:23 über den SC Ichenhausen sind Schwabmünchens Bezirksoberligahandballer am Samstagabend in der heimischen Hans-Nebauer-Sporthalle in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Weiter auf den ersten Saisonsieg warten die Landesligafrauen, die bei der hoch favorisierten TG Landshut trotz der 23:33-Niederlage eine ordentliche Vorstellung ablieferten.

Wenig Spannung aber recht gute Unterhaltung bekamen die Schwabmünchner Handballfans beim Gastspiel des Abstiegskandidaten aus Ichenhausen geboten. Die Gelb-Blauen präsentierten sich nach der Derbyniederlage in Bobingen motiviert, konzentriert und letztlich in allen Belangen überlegen. Der SCI warf zwar die inzwischen seit Jahren bekannten Konstanten ins Rennen, doch weder die vielen Wurfversuche von Istvan Walcer, die technischen Fähigkeiten der Hornung-Brüder noch der wieder einmal für einige Scharmützel zuständige Kreisläufer konnten daran etwas ändern.

Nach einer schnellen Torfolge bis zum 3:3 übernahmen die Mannen von Florian Pfänder und Malte Knoke das Kommando und zogen unaufhaltsam davon. Spieler des Tages war dabei ohne Frage Spielmacher Leo Reichenberger, der am Ende stolze 14 Feldtore auf sein Konto verbuchen konnte. Nach dem 16:10-Halbzeitstand behielten die Gastgeber die Zügel endlich auch einmal fest in der Hand und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Das 36:23 entsprach am Ende dem Leistungsunterschied an diesem sportlich entspannten Abend. Am nächsten Samstag wartet in der Kissinger Paartalhalle eine ganz anderes Kaliber auf die Schwabmünchner, die dann beweisen müssen, was wirklich in dieser Saison im Team steckt.

14 Treffer: Leo Reichenbergers großer Wurf

TSV Schwabmünchen Hübenthal, Mürbeth; Merbold (2), Reinsch (4), Bürgle (1), Brugmoser (2), Wiedmer (2), Hänsel (4), Thoma, Scholz (2/1), Reichenberger (14), Boppel (3), Fetahu (2).

Beherzter Auftritt der dezimierten Frauen

Mit der nicht unerwartet klaren Niederlage aber durchaus vielen positiven Eindrücken kehrten die aktuell arg dezimierten Schwabmünchner vom Gastspiel bei der weiter verlustpunktfreien TG Landshut zurück. Beim 23:33 zeigten die Gelb-Blauen kämpferisch und über weite Phasen auch spielerisch eine ordentliche Leistung.

Ohne fünf Stammspielerinnen zeigten sich die Schützlinge von Trainer Holger Hübenthal gegen die erwartet offensive Abwehr der Niederbayern gut vorbereitet und hatten an diesem Tag auch die notwendige Ruhe, um die Fehlerquote im Rahmen zu halten. Trotzdem stand nach elf Minuten nach zahlreichen ausgelassenen eigenen Chancen ein 9:2 für die Gastgeberinnen auf der Anzeigetafel.

Erfreulicherweise ließen sich die Gelb-Blauen nicht unterkriegen und belohnten sich für ihr jetzt mit vielen guten Entscheidungen vorgetragenes Angriffsspiel auch mit Toren. Vor allem die Achse mit Spielmacherin Svenja Kolodziej und Kreisläuferin Julia Ratzek nutzte die großen Räume sehr gut und war am Ende für 13 der 23 Schwabmünchner Tore zuständig. Bis auf 10:13 kämpften sich die Gelb-Blauen noch einmal heran, dann setzten sich die Landshuterinnen mit ihrem temporeichen Spiel letztlich doch klar durch.

Nur gute Phasen und das ein oder andere Schulterklopfen trotz verlorener Spiele ist am nächsten Wochenende allerdings zu wenig. Mit dem TSV München-Ost gastiert ein weiterer Aufsteiger am Samstag ab 20 Uhr in der Hans-Nebauer-Sporthalle und in dieser Auseinandersetzung muss einfach der erste Saisonsieg der Landesligadamen eingefahren werden. (hüb)

TSV Schwabmünchen Jasmin Holland; Kolodziej (6/1), Hinkofer (1), Schmid Fi., Schuller (1), Birnkammer (2), Schmid Fr. (1), Schlicker (2), Ratzek (7/2), Maywald (3).

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