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Handball

25.01.2020

Bei Bobingen ist Wiedergutmachung angesagt

Der TSV empfängt nach der ärgerlichen Niederlage beim Vorletzten heute Kissing

Nach der ärgerlichen Niederlage beim Vorletzten Ichenhausen ist für die Bobinger Bezirksoberliga-Handballer am heutigen Samstag Wiedergutmachung angesagt. Ab 19.30 Uhr hat man den SC Kissing zu Gast.

Das letzte Wochenende steckt noch ein wenig in den Knochen der Singoldstädter, denn im Spiel gegen Ichenhausen kassierte man statt den geplanten drei Punkten eine Niederlage. Dies ist zum Teil der übertriebenen Härte Ichenhausens, andererseits der mangelnden Einstellung des TSV zuzuschreiben. Zusätzlich dazu muss die Mannschaft um Trainer Mario Stadlmair in der wichtigen Partie gegen Kissing auf Matthias Kraus und Jonas Vogt verzichten, die sich in Ichenhausen verletzt hatten. Zusammen sind sie normalerweise auf der rechten Seite der Verteidigung gesetzt – ein Defizit, das nur das gesamte Team kompensieren kann.

„Wir haben im letzten Spiel an alles gedacht außer an Handball. Wir müssen uns auf uns konzentrieren und Belanglosigkeiten wie Fehlentscheidungen oder Provokationen ignorieren. Das gehört zum Handball dazu und wird immer da sein, aus der Ruhe bringen sollte uns das nicht, vor allem gegen ein besseres Team wie Kissing“, so Co-Trainer Michael Schmidt. „Es ist jetzt nicht gleich alles verloren wegen einer Niederlage, sondern es war eher der sprichwörtliche Schuss vor den Bug.“

Deutlich ruhiger ist die Stimmungslage in Kissing. Der SC belegt den dritten Platz in der Tabelle und konnte nach einem schwächeren Start in die Saison im Verlauf noch einmal richtig aufdrehen. Abgesehen von der knappen Niederlage gegen Haunstetten gelangen fünf Siege am Stück. Dies alles schaffte die Mannschaft um Trainer Janos Füsi sogar ohne Ausnahmekönner Tobias Fuchs, der noch an seiner Schulterverletzung laboriert.

„Kissing ist jahrelang dabei und erfahren genug, sich in jedem Spiel in der Liga zu behaupten. Wenn wir gewinnen wollen, geht das nur, wenn wir mehr Biss haben und sie verunsichern können. Da ist auch egal, wer bei wem aufläuft, der Kampf ist entscheidend“ schätzt Schmidt den Gegner ein.

Auf den TSV Bobingen wartet also eine weitere harte Aufgabe, bei der wieder alle 14 Mann im Kader gefragt sein werden. Kommt man nicht auf einen gemeinsamen Nenner, wird es gegen Kissing nahezu unmöglich, zu punkten. (SZ)

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